BP hat sich in den vergangenen vier Wochen an die Spitze des FTSE 100 gesetzt — mit einem Kursanstieg von rund 20 Prozent. Treiber ist der Ölpreis, der sich oberhalb der 100-Dollar-Marke hält. Gleichzeitig arbeitet der Konzern aktiv an der Verschlankung seines Portfolios.
Verkauf von US-Tankstellen
Konkret trennte sich BP von 13 Thorntons-Tankstellenläden in Ohio und Kentucky. Käufer ist der in Florida ansässige Kraftstoffhändler Giant Oil, der die Standorte unter dem Namen „On the Fly“ weiterführt. Über den Kaufpreis schwiegen beide Seiten. Das Management bezeichnete den Schritt als Teil einer Strategie, das US-Einzelhandelsgeschäft zu straffen und auf ertragsstärkere Standorte zu konzentrieren. Giant Oil beliefert BP bereits im Rahmen eines bestehenden Liefervertrags und wird an den verkauften Standorten weiterhin Amoco-Kraftstoff anbieten.
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Schuldenabbau als Priorität
Finanziell steht die Bilanzreparatur im Vordergrund. Ende des Geschäftsjahres 2025 lag die Nettoverschuldung bei 22,2 Milliarden Dollar — das erklärte Ziel bis 2027 lautet: 14 bis 18 Milliarden Dollar. Aktienrückkäufe bleiben solange ausgesetzt. Stattdessen setzt das Management auf die Dividende als zentrales Instrument zur Aktionärsbindung; die aktuelle Rendite liegt bei geschätzten 4,2 Prozent.
Am 28. April 2026 legt BP die Zahlen für das erste Quartal vor. Dann dürfte sich zeigen, ob der operative Fortschritt mit dem Kursanstieg Schritt hält — der Zacks-Konsens für den Gewinn je Aktie 2026 wurde zuletzt auf 3,55 Dollar angehoben.
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