BP treibt seine Wasserstoff-Ambitionen massiv voran. Der britische Energiekonzern hat ein Konsortium unter Führung von Bilfinger mit dem Bau seiner bisher größten grünen Wasserstoffanlage beauftragt. Der deutsche Industriedienstleister übernimmt dabei zentrale Montage- und Installationsarbeiten für den 100-Megawatt-Elektrolyseur.
Erste eigene Großanlage in Planung
Die geplante Anlage markiert einen strategischen Wendepunkt für BP: Erstmals wird der Konzern eine Wasserstoffproduktion dieser Größenordnung vollständig in Eigenregie besitzen und betreiben. Nach der für 2027 geplanten Inbetriebnahme soll die Elektrolyseanlage jährlich bis zu 11.000 Tonnen grünen Wasserstoff erzeugen.
Bilfinger verantwortet im Rahmen des Auftrags die Vorfertigung, Montage und Installation von Rohrleitungen und Anlagenkomponenten. Hinzu kommen die Wärme- und Kältedämmung sowie die Installation der HVAC-Systeme. Der Auftragswert wurde nicht kommuniziert.
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Unterschiedliche Marktreaktionen
An der Börse fielen die Reaktionen geteilt aus. Die BP-Aktie legte im Londoner Handel zeitweise um 1,05 Prozent auf 4,73 Pfund zu. Anleger scheinen das Signal für den Ausbau des Wasserstoffgeschäfts positiv zu werten. Die Bilfinger-Aktie hingegen zeigte sich trotz des Auftragseingangs zunächst schwächer und verlor via Xetra zeitweise 0,99 Prozent auf 120,50 Euro.
Das Projekt unterstreicht BPs strategische Neuausrichtung hin zu erneuerbaren Energien. Mit der 100-Megawatt-Anlage setzt der Konzern auf industrielle Größenordnungen und will sich als relevanter Player im wachsenden Markt für grünen Wasserstoff etablieren. Die vollständige Eigenverantwortung für Bau und Betrieb signalisiert zudem langfristiges Engagement in diesem Segment.
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