BP hat am Montag den Verkauf einer 65%-Beteiligung an Castrol an Stonepeak abgeschlossen. Der Erlös nach Steuern beträgt $6 Milliarden und soll nach Unternehmensangaben zum Schuldenabbau sowie zur Stärkung der Finanzen beitragen. BP behält einen Anteil von 35% an dem Gemeinschaftsunternehmen.
Verkaufserlöse für die Bilanz
Reuters berichtete über den Abschluss der Transaktion und die geplante Verwendung der Mittel. BP hatte die Entlastung seiner finanziellen Verpflichtungen als Zweck des Verkaufs genannt. Die Nettoverschuldung lag zum Ende des dritten Quartals 2026 bei $13,9 Milliarden.
Auch bei den verbliebenen Verpflichtungen aus Deepwater Horizon will BP überschüssige Mittel einsetzen. Wie Reuters vor gut einer Woche berichtete, soll ein Teil des überschüssigen Barmittelzuflusses in die Begleichung dieser Altlasten fließen.
Am 23. Oktober vereinbarten BP und der US-Bundesstaat Louisiana, zwei Streitigkeiten zur Ölkatastrophe von 2010 beizulegen. Die Einigung umfasst eine einmalige vorzeitige Zahlung von etwa $350 Millionen. Sie sieht außerdem die Beilegung der verbliebenen Küstenzonenklagen gegen BP vor.
Integriertes Geschäftsmodell bleibt bestehen
Vor gut einer Woche meldete BP für das dritte Quartal 2026 einen bereinigten Wiederbeschaffungskostengewinn von $8,5 Milliarden. Der operative Mittelzufluss betrug $14,8 Milliarden. Für die ersten neun Monate 2026 hatte BP einen operativen Mittelzufluss von $28.547 Millionen ausgewiesen.
Konzernchefin Meg O’Neill wies am 30. Oktober laut Reuters zurück, dass BP über eine Aufspaltung des Unternehmens gesprochen habe. Die Beratungen im Verwaltungsrat hätten vielmehr die Notwendigkeit eines integrierten Öl- und Gasgeschäfts bekräftigt.
Seine nächste Aktualisierung zu Strategie und Ausblick hat BP für den 15. Dezember 2026 angekündigt.
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