Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert weiter – und der Ölmarkt spürt das deutlich. Brent Crude notiert aktuell bei über 113 Dollar je Barrel und verzeichnet damit den größten monatlichen Preisanstieg aller Zeiten: plus 56 Prozent allein im März 2026.
Auslöser der jüngsten Preisschwankungen war ein Drohnenangriff auf einen vollbeladenen Öltanker vor der Küste Dubais in den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstags. Das Schiff, mit einer Kapazität von rund 2 Millionen Barrel, geriet in Brand. Die Behörden in Dubai konnten das Feuer inzwischen löschen – Ölaustritt und Personenschäden blieben aus. Dennoch reagierten die Rohölmärkte unmittelbar mit einem kurzzeitigen Preissprung.
Hormuz-Blockade als Zünder
Die eigentliche Ursache des Preisdrucks liegt tiefer. Iran blockiert seit Wochen effektiv die Straße von Hormuz – eine Wasserstraße, durch die unter normalen Umständen rund ein Fünftel der globalen Öl- und Flüssiggaslieferungen fließen. Dieser Engpass hat die Versorgungslage am Weltmarkt massiv angespannt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Brent Crude?
US-Präsident Trump drohte zuletzt, iranische Kraftwerke, Ölquellen und die Exportinsel Kharg zu zerstören, sollte Teheran die Meerenge nicht öffnen. Eine Frist läuft bis zum 6. April 2026. Iran bezeichnete die vorliegenden Friedensvorschläge als „unrealistisch“ – die Fronten bleiben verhärtet.
Hoffnung auf Deeskalation – vorerst
Ein Bericht des Wall Street Journal sorgte zwischenzeitlich für etwas Entspannung: Trump soll Berater darüber informiert haben, dass er eine militärische Lösung auch dann in Betracht zieht, wenn die Straße von Hormuz vorerst weitgehend geschlossen bleibt. Diese Meldung ließ Brent zunächst etwas nachgeben und stützte die Aktienmärkte leicht.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Brent Crude?
Gleichzeitig steigen die wirtschaftlichen Folgekosten spürbar. In den USA überschritt der durchschnittliche Benzinpreis erstmals seit über drei Jahren die Marke von vier Dollar je Gallone. Das entwickelt sich für die Regierung Trump zum innenpolitischen Problem – schließlich hatte sie niedrigere Energiepreise zum zentralen Versprechen erklärt.
Solange die Lage am Persischen Golf ungelöst bleibt und Gespräche zwischen Washington und Teheran stocken, dürfte der Ölmarkt nervös bleiben. Jede neue Meldung aus der Region kann die Preise in beide Richtungen bewegen.
Brent Crude: Kaufen oder verkaufen?! Neue Brent Crude-Analyse vom 31. März liefert die Antwort:
Die neusten Brent Crude-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Brent Crude-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Brent Crude: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

