British American Tobacco schaltet einen Gang höher. Der Tabakkonzern hat am Freitag die nächste Phase seines Aktienrückkaufprogramms eingeläutet. Diesmal läuft sie während der geschlossenen Periode vor den Halbjahreszahlen.

Das Ermächtigungsvolumen ist beachtlich: maximal 217,5 Millionen Aktien darf das Unternehmen zurückkaufen. Für die aktuelle Tranche hat BAT eine Vereinbarung mit der UBS getroffen. Die Bank handelt ab Ende Juni bis Ende Juli völlig eigenständig – ohne Einflussnahme des Konzerns. Die zurückgekauften Aktien werden eingezogen.

Das Programm selbst ist nicht neu. BAT startete es im März 2024 und verlängerte es im Dezember 2025. Jetzt geht es in die nächste Runde – direkt vor den Halbjahreszahlen, die für Ende Juli erwartet werden.

Aktie nahe am Jahreshöchst

Die Anleger reagieren positiv. Die BAT-Aktie legte am Freitag um 1,46 Prozent auf 55,54 Euro zu. Der Tabakwert notiert damit nur 3,4 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 57,50 Euro aus Mai. Auf Jahressicht steht ein Plus von 37 Prozent – aus dem Tief von 39,65 Euro im Juli 2025 hat sich das Papier kräftig erholt.

Die 50-Tage-Linie bei 52,35 Euro liegt klar unter dem aktuellen Kurs. Ein bullishes Signal aus charttechnischer Sicht. Der RSI von 62 Punkten zeigt zudem: Noch ist die Aktie nicht überkauft.

Kurz gesagt: BAT setzt auf Kapitalrückführung statt auf spektakuläres Wachstum. Die Halbjahreszahlen Ende Juli werden zeigen, ob der Spielraum für weitere Rückkäufe reicht.