Sorgen um das traditionelle Zigarettengeschäft begleiteten gestern den Kursrückgang bei British American Tobacco. Medienberichten zufolge stand die Bewegung im Umfeld von Druck auf die Absatzmengen, regulatorischen Bedenken und einer Umschichtung aus defensiven Konsumwerten. Die Aktie verlor 2,5% und schloss bei 54,84 €.
Rückkauf und Käufe des Managements
British American Tobacco teilte am 30. Oktober mit, im Rahmen seines Rückkaufprogramms rund 597.000 eigene Stammaktien erworben zu haben. Die Käufe erfolgten vom 26. bis 30. Oktober. Das Unternehmen erklärte, diese Aktien einziehen zu wollen; die Mitteilung beschrieb damit eine beabsichtigte und keine bereits vollzogene Einziehung.
Am Mittwoch kauften außerdem CEO Tadeu Marroco und sechs weitere Mitglieder des höheren Managements jeweils drei Stammaktien. Die Erwerbe liefen über das Partnership Share Scheme. Damit betraf die Mitteilung Käufe innerhalb dieses Beteiligungsprogramms.
Eine positive Analystenaktion gab es am Montag: Goldman Sachs stufte British American Tobacco von „Neutral“ auf „Kaufen“ hoch. Das Analysehaus erhöhte zugleich sein Kursziel von 5.200 auf 5.600 Pence. Zur Begründung verwies Goldman Sachs auf einen klareren Weg zu einem nachhaltigen organischen Umsatzwachstum.
Investition in Organigram vereinbart
Medienberichten zufolge hat British American Tobacco zudem vereinbart, C$187,5 Millionen im Rahmen einer Privatplatzierung von Organigram Global zu investieren. Mit dem Geld soll die von Organigram geplante Übernahme von Aurora Cannabis mitfinanziert werden.
Die Beteiligung ist damit als vereinbarte Investition beschrieben, während die Übernahme selbst weiterhin als geplant gilt. Der genannte Finanzierungszweck bezieht sich auf Organigrams Erwerb von Aurora Cannabis.
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