Broadridge Aktie: Europäische Expansion abgeschlossen

Broadridge übernimmt Acolin und stärkt damit sein europäisches Vertriebsnetzwerk für Fondsmanager. Das Unternehmen meldete zudem ein starkes erstes Quartal.

Broadridge Aktie
Kurz & knapp:
  • Übernahme des Schweizer Dienstleisters Acolin abgeschlossen
  • Zugang zu über 3.000 Vertriebspartnern in Europa
  • Erstes Quartal übertrifft Analystenerwartungen deutlich
  • Analysten bleiben mit neutralen Ratings zurückhaltend

Der Fintech-Konzern Broadridge Financial Solutions hat am Dienstag den Abschluss einer strategischen Übernahme vermeldet. Die Aktie notierte zuletzt bei 222,02 US-Dollar und legte damit 1,1 Prozent zu.

Mit dem Kauf von Acolin sichert sich das Unternehmen Zugang zu einem umfangreichen Vertriebsnetzwerk auf dem europäischen Kontinent. Der in Zürich ansässige Dienstleister bedient über 350 Kunden und ermöglicht den Zugriff auf mehr als 3.000 Vertriebspartner in mehr als 30 Ländern.

Warum dieser Deal den Unterschied macht

Die Transaktion zielt direkt auf einen lukrativen Markt ab: Fondsmanager, die ihre Produkte grenzüberschreitend vertreiben wollen. Acolin bietet dabei nicht nur Zugang zu Vertriebskanälen, sondern auch umfassende Compliance-Dienstleistungen – von Fondsregistrierungen über rechtliche Vertretung bis hin zur laufenden Einhaltung regulatorischer Vorgaben.

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Michael Tae, Group President bei Broadridge, betont die strategische Bedeutung: Die Kombination aus Acolins Technologie und den bestehenden Analyse- und Kommunikationslösungen ermögliche es Asset-Managern, Produkteinführungen zentral zu steuern. Die Zielsetzung ist klar formuliert – Fondsanbieter sollen „die richtigen Produkte zur richtigen Zeit für die richtigen Märkte“ entwickeln können.

Die Zahlen hinter dem Geschäft

Broadridge verarbeitet jährlich über 7 Milliarden Kommunikationen und wickelt täglich Wertpapiergeschäfte im Volumen von durchschnittlich mehr als 15 Billionen US-Dollar ab. Mit über 15.000 Mitarbeitern in 21 Ländern verfügt der Konzern bereits über eine globale Präsenz. Die Marktkapitalisierung liegt bei 26 Milliarden US-Dollar.

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Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 übertraf das Unternehmen die Erwartungen deutlich: Der Gewinn je Aktie erreichte 1,51 US-Dollar – Analysten hatten lediglich 1,24 US-Dollar prognostiziert. Der Umsatz kletterte auf 1,59 Milliarden US-Dollar und lag damit 3,25 Prozent über den Schätzungen. Über die letzten zwölf Monate wuchsen die Erlöse um 8,57 Prozent.

Die finanziellen Details der Acolin-Übernahme wurden nicht offengelegt. Analysten bleiben dennoch zurückhaltend: DA Davidson hält an einem Neutral-Rating mit Kursziel 240 US-Dollar fest, während Morgan Stanley sein Kursziel von 261 auf 256 US-Dollar reduzierte – ebenfalls mit Equalweight-Einstufung.

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