Das Ostschweizer Technologieunternehmen Bühler hat heute seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt – und die zeigen deutliche Bremsspuren. Der Umsatz sank um 7,8 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken. Dabei spielte der starke Schweizer Franken eine wesentliche Rolle, denn in Lokalwährungen fiel der Rückgang mit 4,4 Prozent deutlich moderater aus.
Der Auftragseingang blieb in lokalen Währungen nahezu stabil und ging nur um 0,5 Prozent zurück. In Franken gerechnet ergab sich allerdings ein Minus von 3,9 Prozent auf 2,7 Milliarden. Verantwortlich für den Umsatzrückgang waren vor allem der schwächere Auftragseingang im Vorjahr sowie zeitliche Verschiebungen bei Projektabwicklungen und verzögerte Materiallieferungen in einigen Märkten.
Marge trotz Gegenwind gesteigert
Trotz der rückläufigen Umsätze konnte Bühler die EBIT-Marge von 7,6 auf 8,0 Prozent steigern. Das gelang durch striktes Kostenmanagement, konsequente Nutzung globaler Lieferketten und Produktivitätssteigerungen in Fertigung und Logistik. Die Nettoliquidität stieg weiter an – ermöglicht durch höhere operative Effizienz und diszipliniertes Projektmanagement.
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Der Bereich Grains & Food zeigte sich stabil mit einem Auftragsrückgang von nur 1,1 Prozent auf 2.147 Millionen Franken. Besonders stark entwickelte sich das Geschäftsfeld Chocolate & Coffee mit einem Auftragsplus von 31,0 Prozent auf 325 Millionen Franken. Value Nutrition legte zweistellig um 12,7 Prozent zu.
USA-Geschäft unter Druck
Schwieriger verlief das Jahr für Advanced Materials, wo die Aufträge um 15,2 Prozent auf 551 Millionen Franken einbrachen. Schwache Investitionen in der Automobilbranche und der zunehmende Wettbewerbsdruck in China belasteten. Der Bereich Die Casting verzeichnete einen drastischen Rückgang von 37,9 Prozent, da mehrere große Megacasting-Projekte langsamer als erwartet umgesetzt wurden. Dafür punktete Grinding & Dispersing mit einem Plus von 51,0 Prozent, getrieben durch Großprojekte im Batteriebereich.
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Regional gab es deutliche Verschiebungen: In den USA brachen die Aufträge um 31 Prozent ein, weil Kunden wegen der Zollthematik verunsichert waren und Investitionen zurückstellten. Afrika entwickelte sich zur umsatzstärksten Region für das Lebens- und Futtermittelgeschäft. Die starke Performance im Nahen Osten und Afrika konnte die Schwäche in Amerika und Asien teilweise kompensieren.
Der Customer Service konnte seinen Anteil am Gesamtumsatz auf 38,3 Prozent steigern, nach 35,4 Prozent im Vorjahr. Die Zahl der langfristigen Serviceverträge kletterte von 2.500 auf über 3.000. Für 2026 rechnet Bühler mit anhaltend volatilen Märkten, sieht sich aber dank solider finanzieller Basis gut aufgestellt.
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