Die Zahlen liegen auf dem Tisch – und die sind besser als erwartet. Bureau Veritas hat am Dienstag seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und kann gleich mehrere Erfolge vermelden: Der bereinigte operative Gewinn durchbrach erstmals die Milliarden-Marke, die Marge kletterte auf 16,3 Prozent, und das organische Wachstum lag bei starken 6,5 Prozent. Die Anleger honorierten die Zahlen mit einem Kursplus von 4,09 Prozent auf 27,64 Euro.
Dabei waren die Ergebnisse im vierten Quartal eigentlich etwas schwächer als von Analysten erwartet. Der Gewinn je Aktie erreichte 0,75 Euro statt prognostizierter 0,78 Euro, die Einnahmen lagen bei 3,27 Milliarden Euro statt erwarteter 3,3 Milliarden Euro. Doch offenbar schauen Investoren derzeit eher auf das große Bild – und das stimmt.
Freier Cashflow bei 824 Millionen Euro
Der französische Prüf- und Zertifizierungskonzern erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von 6,47 Milliarden Euro, ein Plus von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte operative Gewinn stieg um 5,7 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro – ein historischer Meilenstein für das Unternehmen. Besonders bemerkenswert: Die operative Marge verbesserte sich um 32 Basispunkte und zu konstanten Wechselkursen sogar um 51 Basispunkte.
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Der freie Cashflow belief sich auf 824,2 Millionen Euro, was einer Cash-Conversion-Rate von 107 Prozent entspricht. Das Unternehmen schlägt für 2025 eine Dividende von 0,92 Euro je Aktie vor – eine Steigerung um 2,2 Prozent und bereits das fünfte Jahr in Folge mit Dividendenwachstum. Die Ausschüttungsquote liegt bei 65 Prozent.
Aktienrückkäufe für 200 Millionen Euro
Neben der Dividendenerhöhung kündigte Bureau Veritas ein neues Aktienrückkaufprogramm über 200 Millionen Euro an. Das Programm soll innerhalb der nächsten zwölf Monate abgeschlossen werden, die Umsetzung beginnt nach der Hauptversammlung am 19. Mai 2026. RBC-Analysten werten dies als Signal, dass das Management bei Übernahmen weiterhin diszipliniert vorgeht.
Die Geschäftsbereiche entwickelten sich unterschiedlich: Marine & Offshore führte mit einem organischen Wachstum von 14,3 Prozent, getrieben durch zweistellige Zuwächse im Neuschiffbau. Die Industriesparte legte um 8,9 Prozent zu, vor allem dank starker Nachfrage in den Segmenten Öl & Gas sowie Energie und Versorgung. Buildings & Infrastructure, der größte Bereich mit 31 Prozent des Konzernumsatzes, wuchs um 5,2 Prozent organisch.
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Geografisch zeigte sich ein ausgewogenes Bild: Afrika und der Nahe Osten verzeichneten mit 16,6 Prozent das stärkste organische Wachstum, Asien-Pazifik folgte mit 8,2 Prozent. Europa und Amerika legten jeweils rund 4 Prozent zu.
Ausblick für 2026 bestätigt Strategie
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt Bureau Veritas ein organisches Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich an. Die bereinigte operative Marge soll zu konstanten Wechselkursen weiter steigen, ebenso die Cashflow-Generierung. Das Unternehmen befindet sich im dritten Jahr seiner LEAP I 28-Strategie, die auf Portfolio-Optimierung, operativen Hebel und technologiegetriebene Innovation setzt.
Mit einer Marktkapitalisierung von 15 Milliarden Dollar, einem KGV von 19,83 und einer Dividendenrendite von 3,26 Prozent bietet die Aktie eine interessante Mischung aus Wachstum und Ertrag. Das Beta von 0,69 deutet auf eine geringere Volatilität als der Gesamtmarkt hin – für risikoscheue Anleger durchaus attraktiv.
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