Die BVB-Aktie gibt nach und notierte am Dienstag mit 0,3 Prozent im Minus bei 3,27 Euro. Doch der Kursverlust ist nur eine Randnotiz an einem Tag, der vor allem sportpolitisch für Furore sorgt: Vor dem entscheidenden Champions-League-Playoff-Rückspiel gegen Atalanta Bergamo am Mittwochabend (18.45 Uhr) bleiben die Dortmunder Ultra-Fans dem Stadion fern – aus Protest gegen italienische Polizeimaßnahmen.
Polizei verhindert Anreise von Fans
Was ist passiert? Der Verein kritisiert die italienischen Behörden scharf. Mehreren BVB-Fans sei die Ausreise nach Italien komplett verweigert worden. Andere Anhänger, die bereits vor Ort waren, erhielten unangemeldeten Besuch von der Polizei – direkt in ihren Unterkünften. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken findet deutliche Worte: „Willkürliche Aktionen zu starten, haben unsere Fans nicht verdient.“
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Das Bündnis „Südtribüne Dortmund“ spricht von einem Novum in fast 16 Jahren ununterbrochener Europapokal-Präsenz. Die Dimensionen der Polizeimaßnahmen hätten alles bisher Dagewesene übertroffen. Die Konsequenz: Die organisierte Fanszene boykottiert das Spiel kollektiv. Der BVB zeigt sich über die Reichweite und Intensität der Maßnahmen „mehr als überrasiert“ und bezeichnet das Verhalten der Behörden als „zweifelhaft“.
Keine Information im Vorfeld
Besonders pikant: Der Verein wurde vorab nicht über die geplanten Polizeiaktionen informiert. Auch detaillierte Hintergründe oder die Rechtsgrundlage der Maßnahmen sind dem Club nach eigenen Angaben nicht bekannt. Man versuche nun, nähere Informationen zu erhalten – die ergriffenen Maßnahmen seien „in keiner Weise nachvollziehbar“.
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Sportlich könnte der BVB immerhin auf positive Nachrichten blicken: Beim Abschlusstraining standen sowohl der zuletzt angeschlagene Nico Schlotterbeck als auch der längere Zeit verletzte Kapitän Emre Can wieder auf dem Platz. Beide fliegen mit nach Bergamo. Schlotterbeck dürfte nach überstandenen muskulären Problemen direkt in die Startelf rücken, während Can nach seiner Adduktorenverletzung (Ausfall seit Ende Januar) wohl noch auf der Bank sitzt.
Die Partie gegen Atalanta ist für den Bundesliga-Zweiten richtungsweisend – nicht nur sportlich, sondern nach diesem Eklat auch fanpolitisch. Der BVB führt mit 2:0 aus dem Hinspiel, wird aber ohne die lautstarke Unterstützung seiner Ultra-Szene auskommen müssen.
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