BVB Aktie: Sind Bedenken angebracht?

Die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck beim BVB enthält eine Ausstiegsklausel für 2026 und stößt bei Fans auf Unmut, während die Mannschaft sportlich enttäuscht.

BVB Aktie
Kurz & knapp:
  • Vertragsverlängerung mit Ausstiegsklausel ab 2026
  • Fans pfiffen Schlotterbeck nach Bekanntgabe aus
  • Sportliche Niederlage gegen Leverkusen verschärft Lage
  • Saison ohne Titelchancen und mit Planungsunsicherheit

Der Schwarzgelbe Samstag verlief gleich doppelt enttäuschend. Borussia Dortmund verlor zu Hause gegen Bayer Leverkusen mit 0:1 — und mitten in dieser sportlichen Tristesse wurde die frisch verlängerte Stammkraft Nico Schlotterbeck von der eigenen Südtribüne ausgepfiffen.

Dabei hatte der BVB erst einen Tag zuvor die Einigung mit dem 26-jährigen Verteidiger bis 2031 verkündet. Was als Erfolgsmeldung inszeniert wurde, löste bei einem Teil der Fangemeinde offenbar vor allem aufgestauten Frust aus. Wochen hatte die Verlängerung auf sich warten lassen — zu lange für viele Anhänger.

Ausstiegsklausel trübt die Freude

Die Verstimmung hat einen handfesten Grund. Laut durchgesickerten Vertragsdetails enthält das neue Arbeitspapier eine Ausstiegsklausel, die bereits im Sommer 2026 greifen soll — bei einer Ablösesumme zwischen 50 und 60 Millionen Euro, zugänglich für europäische Topclubs. Sportchef Lars Ricken und dem neuen Sportdirektor Ole Book verschafft der Abschluss damit allenfalls eine verbesserte Verhandlungsposition, aber keine echte Planungssicherheit. Einen ablösefreien Abgang 2027 hat der Club zwar verhindert — doch ob Schlotterbeck die neue Saison überhaupt in Dortmund beginnt, ist alles andere als gewiss.

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Besonders nach einer erfolgreichen WM mit dem DFB-Team könnte das Interesse von Topklubs erheblich zunehmen. Der FC Bayern soll der Klausel explizit nicht beigefügt sein — für alle anderen bleibt das Fenster offen.

Sportlich kommt der Schuss auch nicht aus heiterem Himmel

Auf dem Rasen lief es an diesem Spieltag kaum besser. Das 0:1 — entschieden durch einen Fernschuss von Leverkusens Kapitän Robert Andrich in der 42. Minute nach einem individuellen Fehler — war die dritte Liga-Niederlage der Saison. Die anderen beiden kassierten die Dortmunder jeweils gegen Bayern München.

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Mit nun 64 Punkten beträgt der Rückstand sowohl auf die Meisterschaft als auch auf die Abstiegszone zwölf Zähler — fünf Spieltage vor Schluss. Aus Champions League und DFB-Pokal ist der Verein bereits ausgeschieden. Was bleibt, ist ein Endspurt ohne großen Einsatz, der die Stimmungslage rund um den Klub kaum verbessern dürfte.

Für BVB-Aktionäre ist das eine nüchterne Gesamtlage: Sportlich ohne Titelchance, kaderplanerisch mit offenem Ausgang beim wichtigsten Abwehrspieler — und einer Heimkulisse, die zuletzt lieber pfiff als unterstützte.

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