Die BVB-Aktie verliert im XETRA-Handel 1,36 Prozent auf 3,26 Euro. Der Grund? Pascal Groß ist Geschichte. Der 34-jährige Mittelfeldspieler kehrt zu Brighton & Hove Albion zurück – nur anderthalb Jahre nach seinem Wechsel nach Dortmund. Die Ablöse liegt bei geschätzten drei Millionen Euro, während sein Vertrag im Sommer ohnehin ausgelaufen wäre.
Für Groß ging ein Lebenstraum in Erfüllung, als er 2024 zum BVB kam. Doch unter Trainer Niko Kovac rutschte der Routinier immer weiter auf die Ersatzbank. Die Nationalmannschaft berücksichtigte ihn zuletzt im September. Nun will er sich in der Premier League noch einmal für die WM im Sommer empfehlen. „Das tut mir persönlich sehr weh“, gibt Kovac im Trainingslager in Marbella zu. „Er möchte zur WM, das ist sein erklärtes Ziel. Das wollten wir ihm nicht verbauen.“
Kein Ersatz geplant – Özcan rückt nach
Einen Nachfolger für Groß wird es nicht geben. Kovac setzt stattdessen auf Salih Özcan, der nun mehr Spielzeit bekommen soll. Die Dortmunder sind auf der Position gut aufgestellt, heißt es aus dem Verein. Auch auf der Zugangsseite soll nur im Ausnahmefall noch etwas passieren.
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Während Groß bereits aus dem Trainingslager in Südspanien fehlt, sind die Wechselkandidaten Julien Duranville und Cole Campbell mit nach Marbella gereist. Bis zum 9. Januar bereitet Kovac sein Team in Andalusien auf die zweite Saisonhälfte vor, bevor es direkt nach Frankfurt geht.
Was wird aus Adeyemi?
Derweil wartet Karim Adeyemi noch auf seine angekündigte Geldstrafe. Nach seinem Ausraster beim 2:0 gegen Mönchengladbach – der 23-Jährige war nach seiner Auswechslung fluchend und wild gestikulierend nur von Sportdirektor Sebastian Kehl von der Kabinenflucht abgehalten worden – hatte Kehl eine Strafe versprochen. Passiert ist bislang nichts.
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„Das haben wir bislang noch nicht getan“, erklärt Kovac am Freitag. „Wir werden hier sicherlich noch einmal ein Gespräch unter vier Augen, sechs Augen, acht Augen – je nachdem, wer daran teilnimmt, machen.“ Der Grund für die Verzögerung: Nach dem Spiel waren alle in den Urlaub gegangen. „Er hat jetzt genug Zeit gehabt, das zu reflektieren. Er weiß, dass er einen Fehler gemacht hat und das wird er dann sicher auch ändern“, so Kovac.
Adeyemi war nach einer schwachen Leistung und gelb-gefährdet vom Platz genommen worden. Die Szene zeigte, wie angespannt die Stimmung beim BVB derzeit ist – auch wenn Kovac die Situation herunterspielen will.
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