BYD ist nun der sechstgrößte Autobauer der Welt. Das belegen die Verkaufszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Der chinesische Konzern reiht sich direkt hinter Branchenriesen wie Toyota und Volkswagen ein. Auf diesem Erfolg ruht sich das Management nicht aus. Um die Kosten zu drücken, strich das Unternehmen zuletzt massiv Stellen.
Effizienz und Preiskampf
Der harte Preiskampf im Volumensegment zwingt zu Einschnitten. BYD reduzierte die Belegschaft im vergangenen Jahr um rund 100.000 Mitarbeiter. Ende 2025 beschäftigte der Konzern noch knapp 870.000 Menschen.
Die durchschnittliche Vergütung lag bei umgerechnet gut 21.000 US-Dollar. Dieser strukturelle Kostenvorteil sichert BYD die aggressive Preispolitik. Das Ziel: Marktanteile im Massenmarkt gewinnen.
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Expansion in Europa
Parallel dazu treibt BYD die internationale Expansion voran. Vize-Chefin Stella Li bestätigte am Mittwoch in London neue Pläne. Der Konzern verhandelt über schwach ausgelastete Fabriken in Europa. BYD will diese Werke eigenständig betreiben. Klassische Joint Ventures lehnt das Unternehmen ab. So umgehen die Chinesen steigende Handelsbarrieren.
Die Ziele für das Ausland sind ambitioniert. BYD will im laufenden Jahr 1,5 Millionen Fahrzeuge exportieren. Das entspricht einem Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Ungarn läuft bereits die Probeproduktion. Aktuell prüft das Management weitere Standorte in Portugal und Spanien.
Der „Shark“ kommt nach Hause
Auch auf dem Heimatmarkt erweitert BYD das Angebot. Der Hybrid-Pickup „Shark“ kommt nun offiziell nach China. Das kündigte das Management auf einem Branchenevent an. Das Modell feierte bereits 2024 in Mexiko seine Weltpremiere.
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Im Ausland verkaufte BYD in den ersten vier Monaten dieses Jahres fast 12.000 Einheiten. Der Pickup nutzt eine spezielle Offroad-Plattform. Ein Verbrennungsmotor und zwei Elektromotoren leisten zusammen über 430 PS.
Die Rückkehr nach China hat einen klaren Grund. Viele chinesische Städte lockern aktuell die Fahrverbote für Pickups. BYD nutzt diese Chance. Der Konzern greift damit in einem schnell wachsenden Segment an.
Die Strategie aus radikaler Kostenkontrolle und globaler Expansion zeigt Wirkung. Gelingt der Aufbau eigener europäischer Werke, festigt BYD seine Position in der Spitzengruppe dauerhaft. Der nächste Meilenstein ist nun der Verkaufsstart des „Shark“ auf dem Heimatmarkt.
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