BYD hat seinen Absatz von Fahrzeugen mit neuen Antrieben im Oktober 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 11% auf rund 490.000 Einheiten gesteigert. Das geht aus der am 1. November veröffentlichten Unternehmensmitteilung hervor; BYD kennzeichnet die darin genannten Verkaufszahlen ausdrücklich als ungeprüft.
Für die Ausfuhren meldete das Unternehmen im selben Monat rund 170.000 Fahrzeuge. Die BYD-Aktie legte am Freitag um 1,7% zu und beendete den Handel bei 8,54 €.
Quartalsgewinn steigt, Neunmonatsbilanz bleibt schwächer
Auch die Geschäftszahlen zeigen für das dritte Quartal 2026 Zuwächse. Medienberichten zufolge erhöhte BYD den Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 13,59% auf 221,5 Milliarden RMB.
Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn stieg in diesem Quartal um 28,08% auf 10 Milliarden RMB. Für die ersten neun Monate 2026 fiel die Gewinnentwicklung dagegen schwächer aus als im Vorjahr.
Über diesen Zeitraum sank der Nettogewinn um 4,24% auf 22,3 Milliarden RMB. Der Gewinnanstieg im dritten Quartal steht damit neben einem Gewinnrückgang in der Neunmonatsbetrachtung.
Sicherheitsfragen im Europäischen Parlament
Am Mittwoch berichtete Reuters über die Forderung von 14 Mitgliedern des Europäischen Parlaments, mögliche Sicherheitsrisiken durch Fahrzeuge von BYD zu untersuchen. Die Abgeordneten wandten sich dazu an die Europäische Kommission und verlangten eine Bewertung der Frage, ob die Fahrzeuge eine Sicherheitsbedrohung darstellen.
Zudem fragten sie nach möglichen Beschränkungen für BYD. Dabei nannten sie auch einen möglichen Ausschluss von der öffentlichen Auftragsvergabe als Gegenstand ihrer Anfrage an die Kommission.
BYD erklärte gegenüber Reuters, dass auf europäische Fahrzeug- und Cloud-Daten nicht aus China per Fernzugriff zugegriffen werden könne.
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