Der chinesische Elektroautobauer BYD hat einen drastischen Einbruch der Verkaufszahlen zu verzeichnen. Im Januar 2026 lieferte das Unternehmen lediglich 205.518 Personenfahrzeuge aus – ein Rückgang von 29,64 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Aktie stürzte am Montag im Hongkonger Handel um 6,91 Prozent auf 91,00 HKD ab und wurde zum Top-Verlierer im Hang Seng Index.
Es ist der schwächste Januar seit 2020, als die Corona-Pandemie Produktion und Nachfrage massiv belastete. Insgesamt meldete BYD für den ersten Monat des Jahres 232.358 zugelassene Fahrzeuge – gegenüber 327.864 im Januar 2025 entspricht das einem Minus von 29,13 Prozent.
Was steckt hinter dem Einbruch?
Die Zahlen offenbaren eine deutliche Schwäche im Kerngeschäft mit Personenfahrzeugen. Während die Kategorie der kommerziellen Fahrzeuge mit 4.523 Einheiten immerhin um 11,6 Prozent zulegte, brach das Pkw-Segment ein. Der Absatz von reinen Elektroautos sank bereits im Dezember 2025 um acht Prozent auf knapp über 190.000 Einheiten.
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Analysten führen die schwache Entwicklung auf mehrere Faktoren zurück. Die China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) rechnet 2026 mit nachlassender Inlandsnachfrage, da wirtschaftlicher Druck und sinkende Einkommenserwartungen die Kaufkraft der chinesischen Verbraucher belasten. Auch im Exportgeschäft drohen Herausforderungen durch geopolitische Spannungen und Handelskonflikte.
Bleibt die Wachstumsstory intakt?
Trotz des schwachen Starts ins neue Jahr bleibt der Expertenkonsens erstaunlich positiv. Neun Analysten vergeben eine starke Kaufempfehlung. Das durchschnittliche Kursziel liegt laut TipRanks bei 138,08 HKD – das entspricht einem Aufwärtspotenzial von 51,74 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs.
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Die CAAM prognostiziert für den chinesischen NEV-Markt 2026 weiterhin Wachstum, wenn auch mit moderaterem Tempo als im Vorjahr. Für BYD, der rund 23 Prozent Marktanteil hält, bedeutet das: Die Verkaufszahlen dürften weiter steigen, aber die Dynamik lässt nach. Das Unternehmen setzt nun verstärkt auf Übersee-Märkte und ein neues Ride-Hailing-Geschäft in China, um wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren.
Die Aktie steht seit Jahresbeginn mit einem Minus von 4,56 Prozent im roten Bereich. Über zwölf Monate betrachtet liegt die Performance bei null.
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