BYDs Absatzzahlen für März 2026 zeigen ein zweigeteiltes Bild: Während sich die monatlichen Verkäufe deutlich erholen, bleibt der Rückstand gegenüber dem Vorjahr erheblich. Der Konzern verkaufte im März 300.222 Elektrofahrzeuge — ein Plus von 57,9 % gegenüber Februar, aber 20,5 % weniger als im März 2025.
Preiskampf hinterlässt Spuren
Im ersten Quartal 2026 summierten sich die Verkäufe auf 700.463 Einheiten — ein Rückgang von 30 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als noch über eine Million Fahrzeuge abgesetzt wurden. Zwei Faktoren belasten das Inlandsgeschäft besonders: der anhaltende Preiskampf auf dem chinesischen Markt und das Auslaufen staatlicher Kaufprämien Ende 2025. Der Marktanteil in China sank in den ersten beiden Monaten des Jahres von 27 % auf 17 %.
Dieser Margendruck spiegelt sich auch in den Jahreszahlen für 2025 wider. Der Nettogewinn fiel um 18,97 % auf 32,62 Milliarden Yuan — der erste Gewinnrückgang seit vier Jahren. Die Bruttomarge im Automobilsegment rutschte auf 20,5 %, obwohl der Umsatz um 3,5 % auf 804 Milliarden Yuan stieg.
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Exportmotor läuft auf Hochtouren
Das internationale Geschäft entwickelt sich zum wichtigsten Gegengewicht. Im März lieferte BYD 120.083 Fahrzeuge ins Ausland — ein Anstieg von 65,12 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Erstmals entfiel damit rund 40 % des monatlichen Absatzes auf Exportmärkte. Das Management reagierte auf die Inlandsschwäche mit einer Anhebung des Exportziels für 2026 auf 1,5 Millionen Fahrzeuge, nach zuvor 1,3 Millionen.
Am 2. April stehen die offiziellen Markteinführungen des Seal 06 GT und des Seal 06 DM-i Kombi an. Beide Modelle nutzen die zweite Generation der Blade-Battery-Technologie und sollen dank „Flash Charging“ in fünf Minuten von 10 % auf 70 % geladen werden können. Analysten sehen diese Modelle als entscheidend dafür, ob BYD im zweiten Quartal wieder Boden gutmachen kann.
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