Der chinesische Autobauer BYD hat 2025 historische Meilensteine erreicht und sogar Ford bei den weltweiten Verkaufszahlen hinter sich gelassen. Während der Heimatmarkt in China aktuell schwächelt, verlagert der Konzern seinen Fokus. Mit der Einführung einer neuen Premium-Marke und einer extrem leistungsstarken Ladeinfrastruktur nimmt das Unternehmen nun gezielt die europäische Konkurrenz ins Visier.
Angriff im Premium-Segment
Gestern bestätigte das Management den europäischen Marktstart des Denza Z9GT. Das Flaggschiff-Modell wird am 8. April in Paris offiziell präsentiert. Bemerkenswert ist dabei weniger die reine Reichweite von 800 Kilometern, sondern die verbaute Ladetechnologie. Das System soll das Fahrzeug in nur fünf Minuten von 10 auf 70 Prozent aufladen können – und das selbst bei extremen Minustemperaturen.
Um diese Leistung von bis zu 1.500 Kilowatt auf die Straße zu bringen, baut BYD ab diesem Sommer ein eigenes Schnellladenetz in Europa auf. Zum Vergleich: Die etablierten Supercharger von Tesla liefern in der Spitze rund 250 Kilowatt.
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Exportgeschäft stützt das Wachstum
Der Vorstoß in Europa kommt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt. Im Februar brachen die Verkaufszahlen auf dem chinesischen Heimatmarkt im Jahresvergleich um 41 Prozent ein. Verantwortlich für diesen Rückgang waren vor allem die verlängerten Neujahrsferien sowie eine neu eingeführte Kaufsteuer von fünf Prozent auf Elektroautos, die die lokale Nachfrage spürbar bremste.
Das internationale Geschäft fängt diese Schwäche jedoch auf. Erstmals in der Unternehmensgeschichte übertrafen die Exporte im Februar die Inlandsverkäufe. Mit über 100.600 verschifften Fahrzeugen verzeichnete das Auslandsvolumen ein Plus von rund 50 Prozent. Um diese Nachfrage zu bedienen, fährt der Konzern seine globale Produktion hoch. Im ungarischen Werk läuft bereits die Vorabproduktion, der reguläre Betrieb startet im zweiten Quartal.
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Blicke richten sich auf die Bilanz
Neben Berichten über einen möglichen Einstieg in die Formel 1 zur weiteren Markenbildung rücken nun die harten Finanzdaten in den Fokus. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 stieg der Umsatz zwar um fast 13 Prozent, allerdings ging dies mit einem leichten Rückgang der Profitabilität einher.
Am 26. März veröffentlicht BYD den vollständigen Jahresbericht für 2025. Einen Tag später entscheidet der Vorstand über die finale Dividende. Diese Zahlenwerke werden konkrete Einblicke liefern, wie stark die aggressive Preispolitik und der massive Aufbau der internationalen Infrastruktur die Margen des sechstgrößten Autobauers der Welt tatsächlich belasten.
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