Der chinesische Elektroautobauer BYD sah sich gezwungen, kursierenden Spekulationen über ein angeblich geplantes fliegendes Auto eine klare Absage zu erteilen. Kommunikationschef Li Yunfei stellte am 19. Januar auf der chinesischen Plattform Weibo unmissverständlich klar: „Solche Pläne und Vereinbarungen haben wir nicht.“ Die Gerüchte, die sich in sozialen Netzwerken rasant verbreitet hatten, seien schlicht Falschinformationen.
Ausgangspunkt der Spekulationen waren viral gegangene Beiträge und Videos, die BYD konkrete Projekte im Bereich Luftmobilität andichteten. Besonders pikant: Es wurden sogar erfundene Details zu einem vermeintlichen Projekt unter der Luxusmarke Yangwang verbreitet – komplett mit technischen Daten, Projektnamen und angeblich bereits absolvierten Testflügen. Alles frei erfunden, ohne jegliche belegbare Grundlage.
Wettbewerber heben ab – BYD bleibt am Boden
Während sich mehrere chinesische Konkurrenten tatsächlich mit Luftmobilitätskonzepten beschäftigen, hält sich BYD bewusst zurück. Xpeng, Geely über die Tochter Aerofugia, GAC, Changan und FAW haben bereits öffentlich Forschungsprogramme oder erste Prototypen vorgestellt. Einzelne Projekte befinden sich in frühen Prüfverfahren – das Marktumfeld bleibt stark experimentell.
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BYD konzentriert sich stattdessen auf bodenständigere Innovationen. Der Konzern weitete kürzlich europaweit seine Batterie-Garantie auf acht Jahre oder 250.000 Kilometer aus – eine Verbesserung um 50.000 Kilometer gegenüber der bisherigen Regelung. Davon profitieren sowohl Neuwagenkäufer als auch Bestandskunden.
Profiteur des Kanada-Deals?
Deutlich spannender für Anleger könnte eine ganz andere Entwicklung sein: Kanadas Entscheidung, die 100-prozentigen Strafzölle auf chinesische E-Autos zu kippen. Ab sofort dürfen jährlich bis zu 49.000 Fahrzeuge aus China mit nur 6,1 Prozent Zoll importiert werden – innerhalb von fünf Jahren könnte die Quote auf 70.000 steigen.
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Allerdings wird die Hälfte des Kontingents für Fahrzeuge unter 35.000 kanadischen Dollar (rund 25.200 US-Dollar) reserviert. Hier könnten chinesische Hersteller wie BYD punkten, die im Gegensatz zu Tesla auch günstigere Modelle im Portfolio haben. Während Tesla bereits 2023 sein Shanghai-Werk für Kanada-Exporte ausgerüstet hatte und über 39 Stores vor Ort verfügt, fehlt BYD bislang ein Vertriebsnetz in Kanada – trotz einer bestehenden Elektrobus-Fabrik in Ontario.
Experten sehen in der Öffnung des kanadischen Markts eine Testchance für chinesische Marken, insbesondere angesichts der großen chinesisch-kanadischen Bevölkerung. Ob BYD diese Gelegenheit nutzt, bleibt abzuwarten.
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