Der chinesische Autobauer geht in die Offensive. Während Konkurrent Tesla schwächelt, zieht BYD vor einem US-Gericht gegen Donald Trumps Zollpolitik zu Felde. Gleichzeitig schmiedet das Unternehmen in Europa eine spektakuläre Partnerschaft mit Manchester City. Kann der Weltmarktführer bei E-Autos damit die hartnäckige Kursbaisse beenden?
Heute wurde bekannt, dass BYD offizieller Automotive-Partner von Manchester City wird. Die mehrjährige Kooperation mit dem englischen Premier-League-Klub umfasst weit mehr als bloße Bandenwerbung. BYD liefert Fahrzeuge und Batteriespeicher-Systeme an die City Football Academy, die hochmoderne Trainingsanlage des Vereins. Ab sofort prangt das BYD-Logo auf den Trainingstrikots der Herren- und ab nächster Saison auch der Damenmannschaft. Ein BYD-Fahrzeug wird künftig den Mannschaftsbus bei Heimspielen ins Etihad Stadium eskortieren.
„Manchester City steht für Exzellenz, Innovation und den Mut, Grenzen zu überschreiten – Werte, die tief in der DNA von BYD verankert sind“, erklärte Executive Vice President Stella Li. Die Partnerschaft folgt auf BYD’s Sponsoring der UEFA EURO 2024 und der U21-Europameisterschaft 2025. Mit der Vereinbarung will der Konzern seine globale Markenbekanntheit weiter steigern.
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Klage gegen Trump-Zölle eingereicht
Parallel zum Fußball-Deal verschärft BYD den Ton gegenüber Washington. Ende Januar reichte das Unternehmen beim US-Gericht für internationalen Handel in New York Klage ein. BYD fordert die Rückerstattung aller seit April 2025 erhobenen Zölle. Die Begründung: Präsident Trump sei nicht befugt, Zölle nach dem International Emergency Economic Powers Act zu verhängen.
Mit dieser juristischen Offensive steht BYD nicht allein da. Zahlreiche internationale Konzerne ziehen gegen die US-Zollpolitik vor Gericht und sichern sich damit Ansprüche auf mögliche Rückzahlungen – unabhängig vom Ausgang aktueller Verfahren zur Rechtmäßigkeit der Maßnahmen.
Deutschland im Visier
Während BYD im US-Pkw-Segment noch nicht präsent ist, drückt Deutschlandchef Lars Bialkowski aufs Gaspedal. Im laufenden Jahr soll sich die Zahl der Neuzulassungen hierzulande mindestens verdoppeln. Das Ziel: 50.000 verkaufte Fahrzeuge in 2026, nachdem 2025 rund 23.000 Autos abgesetzt wurden.
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Der Fokus liegt dabei auf Plug-in-Hybriden, wo BYD einen Marktanteil von 5 Prozent anstrebt. Bei reinen Elektroautos peilt Bialkowski 4 Prozent an. Gemessen an den weltweit 4,6 Millionen verkauften Fahrzeugen in 2025 bleibt Deutschland allerdings ein Nischenmarkt für den Konzern.
Parallel dazu stellte BYD UK den überarbeiteten Atto 3 Evo vor. Das Facelift des lange Zeit günstigsten BYD-Modells in Europa adressiert die bisherigen Schwachstellen bei Reichweite und Ladezeit. Eine Markteinführung in weiteren europäischen Ländern gilt als wahrscheinlich.
Aktie im Abwärtstrend
Der operative Erfolg spiegelt sich nicht im Kurs wider. In den vergangenen zwölf Monaten verlor die Aktie über 25 Prozent an Wert. Seit Mai 2025 befindet sich das Papier im Abwärtstrend, eine Trendumkehr ist bislang nicht erkennbar. Das paradoxe Bild: BYD eroberte den Thron als weltgrößter E-Auto-Hersteller und verdrängte Tesla von Platz eins – die Börse honoriert dies jedoch nicht.
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