Der chinesische Elektroauto-Gigant BYD baut seine internationale Präsenz in rasantem Tempo aus. Während der Heimatmarkt in China spürbar abkühlt, verlagert der Konzern seinen Fokus zunehmend auf das Ausland. Kurz vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen für 2025 zeigen volle Auftragsbücher in Südamerika und wachsende Marktanteile in Europa, dass diese Strategie erste Früchte trägt.
Die internationale Expansion liefert derzeit die stärksten Argumente für den Konzern. In Brasilien sicherte sich BYD für sein dortiges Werk bereits 100.000 Bestellungen. Auch in Europa fasst der Autobauer immer mehr Fuß. Im Januar verdreifachten sich die Neuzulassungen in der EU und Großbritannien nahezu, wodurch die Chinesen in diesem Monat sogar Tesla bei den Verkaufszahlen überholten. Gleichzeitig wächst das Vertriebsnetz in Schwellenländern wie Indien, wo kürzlich der 48. Showroom eröffnete. Erstmals in der Unternehmensgeschichte überstiegen die monatlichen Exporte mit über 100.600 Fahrzeugen die Inlandsverkäufe.
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Kurssprung und neuer Technologie-Fokus
Anleger reagieren positiv auf diese Verlagerung. An der Börse in Hongkong kletterten die Papiere am Montag um 7,8 Prozent auf den höchsten Stand seit über einem Jahr. Analysten von Morgan Stanley werten dies als Zeichen für eine erwartete Erholung des chinesischen Autosektors im Frühjahr, gestützt durch neue Modellstarts und stabilere Fundamentaldaten.
Um sich in dem harten Wettbewerb abzuheben, setzt BYD zudem auf technologische Überlegenheit. Die neue „Blade Battery 2.0“ verzichtet auf teures Kobalt und lässt sich in nur fünf Minuten von 10 auf 70 Prozent aufladen. Damit will sich das Unternehmen einen Vorteil im anhaltenden Preiskampf der Branche verschaffen und die Produktionskosten weiter senken.
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Heimatmarkt bleibt das Sorgenkind
Trotz der globalen Erfolge steht das Kerngeschäft in China unter Druck. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 sanken die Verkaufsvolumina dort um rund 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Konkurrenten wie Geely machen BYD im wichtigen mittleren Preissegment zunehmend Marktanteile streitig. Um die schwache Nachfrage anzukurbeln, bietet der Konzern mittlerweile extrem langfristige Finanzierungspläne von bis zu sieben Jahren an.
Am 26. März wird BYD seine vollständigen Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr 2025 vorlegen. Investoren werden den Bericht detailliert auf die Entwicklung der Gewinnmargen prüfen. Die zentrale Kennzahl wird sein, ob die lukrativen Übersee-Einnahmen und Kostenvorteile bei den Batterien ausreichen, um die massiven Investitionen in neue Werke in Ungarn, Brasilien und Thailand sowie die Rabattschlachten auf dem chinesischen Heimatmarkt zu kompensieren. Am Folgetag entscheidet der Aufsichtsrat zudem über die Höhe der Schlussdividende.
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