Am Donnerstag, dem 26. März, veröffentlicht BYD seinen Jahresabschluss für 2025 — und die Erwartungen könnten kaum widersprüchlicher sein. Rekordabsätze im Ausland treffen auf einen einbrechenden Heimatmarkt. Die Frage ist, was unter dem Strich übrig bleibt.
Starke Verkaufszahlen, schwache Margen
BYD hat 2025 erstmals mehr Elektrofahrzeuge verkauft als Tesla — über 4,6 Millionen Einheiten, davon erstmals mehr als eine Million im Export. Im europäischen Markt wuchs der Anteil am EV-Segment auf 4,8 Prozent, ein Plus von 272 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Kehrseite: Das letzte Quartalsergebnis enttäuschte deutlich. Der Gewinn je Aktie lag 44 Prozent unter den Analystenerwartungen, der Umsatz 9,4 Prozent darunter. Die Aktie reagierte mit einem Minus von rund vier Prozent. Investitionen in neue Werke in Ungarn, Brasilien und Thailand sowie ein anhaltender Preiskampf in China belasten die Profitabilität.
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Heimatmarkt unter Druck
Die Januar- und Februar-Verkäufe 2026 lagen rund 36 Prozent unter dem Vorjahreswert. Zwei Faktoren spielen dabei eine Rolle: Zum einen haben Wettbewerber wie Geely und Leapmotor Marktanteile im mittleren Preissegment gewonnen. Zum anderen dürfte die Wiedereinführung der fünfprozentigen Kaufsteuer auf Elektrofahrzeuge Ende 2025 einen Vorzieheffekt ausgelöst haben — Käufer, die noch vor der Steuer zugeschlagen haben, fehlen nun als Nachfrage.
Gleichzeitig überstiegen die Exporte im Februar erstmals in der Unternehmensgeschichte die Inlandsauslieferungen: Über 100.600 Fahrzeuge wurden ins Ausland geliefert, ein Anstieg von rund 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 hat BYD ein Exportziel von 1,3 Millionen Fahrzeugen ausgegeben.
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Technologie als Argument
Kurz vor dem Berichtstermin hat BYD seine Batterie-Roadmap aktualisiert. Die neue „Blade Battery 2.0″ verzichtet auf Kobalt, bietet höhere Energiedichte und soll in fünf Minuten von zehn auf 70 Prozent laden. Beim autonomen Fahren arbeitet BYD gemeinsam mit Geely an Level-4-Systemen auf Basis der NVIDIA DRIVE Hyperion-Plattform.
Was Analysten erwarten
27 Analysten, die BYD-H-Aktien abdecken, kommen auf ein durchschnittliches Kursziel von 162,29 Hongkong-Dollar. Die Spanne ist bemerkenswert weit: Das höchste Ziel liegt bei 265,59 HKD, das niedrigste bei 93 HKD. Das Konsensrating lautet „Strong Buy“. Die breite Streuung spiegelt die Unsicherheit über Tempo und Ausmaß der Erholung im Heimatmarkt wider.
Am 27. März entscheidet zudem der Aufsichtsrat über eine mögliche Schlussdividende — ein weiterer Datenpunkt, den Anleger im Blick haben. Die H-Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 17 Prozent verloren.
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