Morgen, am 27. März 2026, veröffentlicht BYD seine geprüften Jahreszahlen für 2025 – und die Erwartungen sind gedämpft. Analysten rechnen für das vierte Quartal mit einem Umsatzrückgang von rund 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Einbruch beim Gewinn je Aktie von fast 30 Prozent. Gleichzeitig meldet das Unternehmen operative Fortschritte, die ein differenzierteres Bild zeichnen.
Schwache Quartalsprognosen, robuste Bewertung
Für Q4 2025 schätzen Analysten den Umsatz auf rund 245,5 Milliarden CNY – nach 274,9 Milliarden CNY im Vorjahreszeitraum. Der erwartete EPS-Rückgang auf 1,22 CNY spiegelt vor allem den intensiven Preisdruck im chinesischen Heimatmarkt wider. Die Marktkapitalisierung hält sich dennoch stabil bei rund einer Billion HKD in Hongkong.
Langfristige Bewertungsmodelle sehen den fairen Wert der Hongkong-Aktie bei 152,38 HKD – der aktuelle Kurs von 102,70 HKD läge damit bis zu 44,8 Prozent darunter.
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Neue Fabrik, neue Batteriechemie
Während die Finanzmärkte auf die Jahreszahlen warten, hat BYD operativ Fakten geschaffen. Am 25. März nahm der neue Produktionsstandort Xixian den Probebetrieb auf. Die Anlage soll einen jährlichen Produktionswert von rund 8 Milliarden CNY erreichen.
Parallel treibt BYD gemeinsam mit CATL die Skalierung von Natrium-Ionen-Batterien voran – eine Technologie, die langfristig die Abhängigkeit von Lithium reduzieren soll. Ergänzend fließen Mittel in Perowskit-Solartechnologie, was auf eine breitere Diversifikation des Energiegeschäfts hindeutet.
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Europäische Stärke, chinesische Schwäche
International vermeldet BYD einen Erfolg: Gemeinsam mit SAIC hat der Konzern Tesla nach Marktpräsenz in der Europäischen Union überholt. Das ist bemerkenswert – zumal das Heimatgeschäft unter Druck steht.
Aktuelle Daten zeigen einen Rückgang von 36 Prozent in bestimmten Absatzsegmenten, teilweise zurückzuführen auf Verbraucherbeschwerden über das Fahrassistenzsystem „God’s Eye“. Auch die Verkaufszahlen der ersten beiden Monate 2026 zeigen Marktanteilsverluste gegenüber inländischen Wettbewerbern – das bleibt das zentrale Risiko für den kurzfristigen Ausblick.
Die Jahreszahlen von morgen werden zeigen, ob die operativen Fortschritte die schwachen Quartalsdaten ausreichend kompensieren können – oder ob der Markt die Bewertungslücke zunächst weiter ignoriert.
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