Die Jahreszahlen für 2025 sind veröffentlicht, und sie erzählen eine Geschichte voller Widersprüche. Umsatzwachstum auf der einen Seite, ein deutlicher Gewinnrückgang auf der anderen — und trotzdem kehrt die Zuversicht zurück.
Wachstum mit Schönheitsfehlern
Der Umsatz kletterte 2025 auf 803,96 Milliarden Yuan, umgerechnet rund 116,3 Milliarden Dollar. Ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn hingegen brach um 19 Prozent auf 32,6 Milliarden Yuan ein — ein Rückgang, der sich kaum schönreden lässt. Druck auf die Margen, intensiver Wettbewerb im chinesischen Heimatmarkt und aggressive Preispolitik haben ihren Tribut gefordert.
Gleichzeitig sendete das Unternehmen ein klares Signal in Richtung internationale Expansion: Die Ziele für Fahrzeugverkäufe außerhalb Chinas wurden angehoben. Das reichte aus, um Käufer zurück an den Markt zu locken. Offenbar setzt das Management auf das Auslandsgeschäft als Wachstumsmotor — eine Strategie, die an den Märkten gut ankam.
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Charttechnik an der Weggabelung
Aus technischer Perspektive steht die Aktie an einem richtungsweisenden Punkt. Ein Kaufsignal ist greifbar nah, ohne dass es bereits ausgelöst wurde. Gelingt der Ausbruch, könnte das frisches Momentum bringen. Scheitert er, droht ein erneuter Test tieferer Unterstützungsmarken.
Zusätzlicher Gegenwind kommt aus Brasilien, wo BYD mit regulatorischen Hürden konfrontiert ist. Wie schwer dieses Handicap mittelfristig wiegt, hängt davon ab, wie schnell das Unternehmen lokal Lösungen findet. Der südamerikanische Markt gilt als eines der vielversprechendsten Wachstumsfelder außerhalb Asiens — ein Rückschlag dort trifft die Expansionsstory an einer empfindlichen Stelle.
Der Nettogewinnrückgang bleibt der eigentliche Knackpunkt. Solange die Margen unter Druck stehen, werden die Wachstumsambitionen im Ausland mit Skepsis beäugt. Erst wenn sich zeigt, dass das internationale Geschäft profitabler skaliert als der heimische Markt, dürfte die Bewertung nachhaltigen Rückenwind bekommen.
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