Am 28. Mai lädt BYD zur zweiten großen Technologiekonferenz des Jahres. Nach der Blades Battery 2.0 im März geht es diesmal um intelligentes Fahren – und die Investoren rätseln, was der chinesische Elektroauto-Primus genau enthüllen wird.
Die Einladung kam am vergangenen Freitag, konkrete Details blieben zunächst offen. Chinesische Branchenblogger und Analysten spekulieren jedoch: Ein breiterer Rollout des „God’s Eye“-Fahrassistenzsystems, günstigere ADAS-Hardware für die Massenmodelle und Updates bei KI-Trainingssystemen mit virtuellen Szenarien stehen im Raum. BYD selbst hält sich bedeckt.
Datenvorsprung oder teure Vision?
Schon heute sammelt BYD nach eigenen Angaben täglich über 150 Millionen Kilometer effektive Fahrdaten. Bis Ende 2025 waren mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge mit „God’s Eye“ ausgeliefert. Die Frage ist, ob die Konferenz konkrete Produkte bringt oder primär eine strategische Ansage bleibt.
Die Aktie notierte am Freitag bei 91,60 Hongkong-Dollar – rund 3,5 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 88,50 HKD. Analysten zeigen sich gespalten. Der durchschnittliche Kursziel liegt bei 120,23 HKD, die Spanne reicht von 80,00 bis 138,53 HKD. Das Konsensrating lautet „Strong Buy“. Allerdings haben einige Analysten ihre Gewinnschätzungen für 2026 und 2027 gesenkt – steigende Rohstoffpreise und der brutale Wettbewerb in China setzen die Margen unter Druck.
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Zahlen mit zwei Gesichtern
Der Gewinneinbruch im ersten Quartal war heftig: 55,4 Prozent weniger Nettoertrag im Vergleich zum Vorjahr, nur noch 4,09 Milliarden RMB. Der Umsatz fiel um 11,8 Prozent auf 150,23 Milliarden RMB – das dritte Minusquartal in Folge. Die Börse reagierte dennoch positiv: Die Ergebnisse lagen im Rahmen oder leicht über den Erwartungen.
Am 11. Juni ist der nächste Ex-Tag, die Dividende für 2025 wird am 9. August ausgezahlt.
Bis zur Konferenz bleibt BYD eine spekulative Wette: Entweder liefert der Konzern konkrete KI-Neuheiten für die Massenproduktion – oder die Investoren müssen sich mit einer weiteren Absichtserklärung begnügen. Am 28. Mai fällt die Entscheidung.
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