BYD Aktie: Konkurrenz kapituliert

Ford, GM und Stellantis schwenken auf Verbrenner zurück und verzeichnen Milliardenschäden, während BYD im wachsenden globalen Elektromarkt gestärkt dasteht.

BYD Aktie
Kurz & knapp:
  • US-Hersteller revidieren ihre Elektrostrategien
  • Milliardenschwere Abschreibungen auf EV-Aktivitäten
  • Asien bleibt Treiber der Elektromobilität
  • BYD erhält strategischen Wettbewerbsvorteil

Die US-Autoriesen werfen das Handtuch im Rennen um die Elektromobilität. Ford, General Motors und Stellantis schwenken zurück auf Verbrenner und Hybride – eine Entwicklung, die BYD einen strategischen Vorteil verschafft, der sich kaum noch aufholen lässt.

Regulierung dreht das Rad zurück

Ende 2025 schlug die US-Regierung vor, die CAFE-Standards drastisch zu senken. Statt rund 50 Meilen pro Gallone im Flottendurchschnitt sollen bis 2031 nur noch 34,5 mpg erreicht werden müssen. Die Folge: Die amerikanischen Hersteller setzen wieder auf margenstarke Verbrenner und Hybride. Ihre einst ehrgeizigen Elektropläne landen in der Schublade.

Milliardengräber EV-Sparte

Der Schwenk kommt die Konzerne teuer zu stehen. Ford verbuchte Abschreibungen und Restrukturierungskosten von rund 19,5 Milliarden Dollar auf seine Elektroaktivitäten. GM schluckte 7,6 Milliarden Dollar, Stellantis sogar etwa 22 Milliarden Euro – umgerechnet rund 26 Milliarden Dollar.

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Mit dem Rückzug wollen die Unternehmen kurzfristig ihre Profitabilität sichern. Ford peilt für 2026 ein bereinigtes EBIT zwischen 8 und 10 Milliarden Dollar an. Während Ford den über 500 PS starken Mustang Dark Horse für 65.000 Dollar vermarktet, entwickelt sich die technologische Schere zu BYD weiter auseinander.

Asien bleibt auf Elektrokurs

Der globale Markt für Hybrid-Antriebssysteme wächst zwischen 2025 und 2032 voraussichtlich mit einer jährlichen Rate von über 14 Prozent. Treiber sind strenge Emissionsvorschriften und staatliche Anreize außerhalb der USA. Der asiatisch-pazifische Raum, allen voran China, gilt als das am schnellsten expandierende Segment.

Während die US-Konkurrenz freiwillig aussteigt, festigt BYD seine Position in einem Markt, der langfristig auf Elektrifizierung setzt. Der chinesische Konzern profitiert von einer Wettbewerbssituation, in der sich große Player selbst aus dem Rennen nehmen.

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