Der Wettbewerb um die schnellste Ladezeit nimmt Fahrt auf — und BYD setzt dabei auf eine Zahl, die sich einprägt: fünf Minuten für hunderte Kilometer Reichweite.
Anfang März hatte BYD-Chef Wang Chuanfu in China die zweite Generation der Blade-Battery sowie zugehörige Flash-Charger vorgestellt. Am 8. April folgt nun der europäische Aufschlag: Im Pariser Opernhaus Palais Garnier präsentiert die BYD-Premiummarke Denza ihren Z9 GT — und mit ihm das Flash Charging mit bis zu 1.500 kW Ladeleistung.
„Ready in 5, Full in 9, Cold Add 3″
Die Formel klingt wie ein Werbeslogan, steckt aber hinter konkreten Werten: Von zehn auf 70 Prozent Ladestand in fünf Minuten, von zehn auf 97 Prozent in neun Minuten. Selbst bei minus 30 Grad Celsius dauert der Ladevorgang von 20 auf 97 Prozent nur zwölf Minuten. Damit fällt eines der letzten Argumente gegen Elektroautos — die Ladedauer — zumindest auf dem Papier weg.
Der Z9 GT selbst kommt mit einer 122-kWh-Batterie, die in der Hinterradantrieb-Variante bis zu 800 Kilometer Reichweite ermöglicht. Die Dreimotor-Version leistet über 960 PS und beschleunigt in unter drei Sekunden auf 100 km/h.
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Expansion auf zwei Kontinenten
Parallel zur Technologieoffensive treibt BYD seine geografische Expansion voran. Executive Vice President Stella Li bestätigte, dass das Unternehmen den kanadischen Markt als möglichen Produktionsstandort untersucht — vollständig im Eigenbesitz, ohne Joint-Venture-Partner. Auch eine Übernahme eines etablierten Autobauers soll dabei ausdrücklich nicht ausgeschlossen sein.
In China sind bereits tausende Flash-Charging-Stationen in Betrieb. Der europaweite Ausbau des Ladenetzes soll parallel zur Markteinführung des Z9 GT starten — konkrete Standortzahlen für Europa stehen allerdings noch aus.
Für Anleger zeichnet sich ein klares Bild: BYD baut nicht nur Autos, sondern die Infrastruktur darum herum — und signalisiert damit langfristige Ambitionen weit über China hinaus.
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