BYD baut sein Ladeinfrastruktur-Netz in einem Tempo aus, das die Branche aufhorchen lässt. Parallel dazu sorgte ein Feuer am Hauptsitz in Shenzhen kurzzeitig für Unruhe — der Vorfall blieb jedoch folgenlos für die Produktion.
Ladenetz mit KFC-Rückenwind
Der Kern der aktuellen Entwicklung ist eine Partnerschaft mit der Fast-Food-Kette KFC. BYD verwandelt tausende Drive-throughs in Hochgeschwindigkeits-Ladestationen. Bereits 5.000 sogenannte „Flash Charging“-Stationen sind in 297 chinesischen Städten aktiv.
Das Ziel: 20.000 Standorte bis Ende 2026. Die Technologie dahinter setzt auf 1.500-kW-Gleichstromladung, speziell abgestimmt auf BYDs zweite Generation der Blade-Batterie. Kompatible Fahrzeuge laden demnach in rund fünf Minuten von zehn auf 70 Prozent — laut Herstellerangaben entspricht das zwei Kilometern Reichweite pro Sekunde.
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Feuer ohne Produktionsfolgen
In den frühen Morgenstunden des 14. April brach gegen 2:48 Uhr ein Brand in einem automatisierten Parkhaus am Pingshan-Standort aus. Das Gebäude diente ausschließlich zur Lagerung von Test- und Schrottfahrzeugen. Verletzte gab es keine, Produktionslinien blieben unberührt.
Laut ersten Ermittlungen der Behörden lösten externe Bauarbeiter den Brand aus, indem sie beim Abbau von Geräten versehentlich Isoliermaterial entzündeten. An der Hongkonger Börse reagierten Anleger dennoch mit einem leichten Minus von rund 0,9 Prozent auf 109,3 Hongkong-Dollar.
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Neue Modelle, höhere Exportziele
Zeitgleich mit dem Infrastrukturausbau starteten die Vorverkäufe des Denza N8L — ein Sechs-Sitzer-SUV in der Preisklasse zwischen 350.000 und 400.000 Yuan. Das Modell unterstützt die Flash-Charging-Technologie und lädt von zehn auf 97 Prozent in neun Minuten.
Beim Pekinger Autosalon ab dem 24. April soll zudem die Submarke Fang Cheng Bao ihre erste Limousine präsentieren, voraussichtlich unter dem Namen Mei 7. Das Management hob das Exportziel für 2026 auf 1,5 Millionen Fahrzeuge an — zuvor waren 1,3 Millionen geplant. Als Treiber nennt BYD die anhaltend hohen Kraftstoffpreise in internationalen Märkten.
Quartalszahlen am 28. April
Am 28. April tagt der Vorstand, um die ungeprüften Ergebnisse des ersten Quartals zu prüfen und freizugeben. Die März-Absatzzahlen zeigten eine Erholung auf 300.222 Fahrzeuge — ein Plus von 57,85 Prozent gegenüber Februar. Im Jahresvergleich steht jedoch ein Rückgang von 20,45 Prozent, der den Druck durch einen abkühlenden Heimatmarkt und intensiven Preiswettbewerb widerspiegelt. Wie stark sich dieser Gegenwind in den Quartalszahlen niederschlägt, wird der 28. April zeigen.
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