BYD setzt seinen Eroberungsfeldzug in Europa fort und holt gegenüber Tesla massiv auf. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Während der chinesische Elektroautobauer seine Verkäufe in der EU, der Euro-Freihandelszone und Großbritannien im Jahr 2025 um spektakuläre 268,7% auf 187.657 Einheiten steigerte, brach Tesla um 26,9% auf nur noch 238.656 Fahrzeuge ein. Der Marktanteil von BYD kletterte von 0,4% auf 1,4% – Tesla rutschte hingegen von 2,5% auf 1,8% ab.
Der Abstand zwischen den beiden Rivalen schmilzt rasant. Noch trennen Tesla und BYD rund 51.000 verkaufte Einheiten in Europa. Doch angesichts der gegensätzlichen Dynamik dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis der chinesische Herausforderer auch hier die Nase vorn hat.
Hybride als Trumpfkarte
Was macht BYD besser? Die Antwort liegt in der Modellpalette. Während Tesla ausschließlich auf reine Batteriefahrzeuge setzt, bietet BYD auch Hybridmodelle an – und trifft damit den Nerv kostenbewusster europäischer Käufer. Die Zahlen geben dem Konzern recht: Hybride machten 2025 satte 34,5% des europäischen Automarktes aus, reine E-Autos kamen nur auf 17,4%.
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Hinzu kommt: BYD stemmt sich erfolgreich gegen die europäischen Importzölle auf chinesische Elektrofahrzeuge. Zuletzt gab es sogar Signale, dass die EU diese Strafzölle streichen könnte – ein Szenario, das BYDs Absatzchancen weiter befeuern würde.
Aggressive Expansion weltweit
Der Konzern plant für 2026 den Verkauf von rund 1,3 Millionen Fahrzeugen außerhalb Chinas – ein Plus von über 24% gegenüber dem Vorjahr. Li Yunfei, verantwortlich für Markenführung, kündigte diese Ziele bei einer Pressekonferenz in Shanghai an. Parallel baut BYD seine internationale Präsenz aus: In Vietnam entsteht gemeinsam mit Kim Long Motor eine Batteriefabrik für 130 Millionen Dollar. Die Anlage auf einem 4,4 Hektar großen Gelände soll eine Kapazität von 3 Gigawattstunden pro Jahr erreichen und Akkus für Nutzfahrzeuge wie Busse und Lkw produzieren. In einer zweiten Phase ist eine Verdopplung auf 6 GWh geplant.
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Auch in Deutschland wächst die BYD-Flotte: Die Nahverkehrsbetriebe Birkenfeld in Rheinland-Pfalz haben 20 Elektrobusse vom Typ B12 E bestellt, die ab Februar 2026 sukzessive in Betrieb gehen. Der Anteil von E-Bussen in der Flotte steigt damit auf fast 40%.
Durchwachsenes Börsenjahr
An der Börse spiegelt sich der operative Erfolg bislang nicht wider. Die BYD-Aktie verlor 2025 rund 2,5%. Anleger, die nahe dem Allzeithoch bei 17,69 Euro einstiegen, sitzen auf deutlich höheren Verlusten. Bleibt die Frage: Können die starken Verkaufszahlen und die internationale Expansion den Titel wieder in die Spur bringen?
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