BYD zeigt auf der Automesse in Peking Stärke. Der Konzern präsentiert eine breite Palette neuer Modelle. Hinter den Kulissen wächst der Druck. Am morgigen Dienstag prüft der Vorstand die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Die Zahlen markieren einen wichtigen Härtetest.
Preiskampf belastet die Margen
Der chinesische Heimatmarkt verlangt BYD viel ab. Die inländischen Verkäufe sinken seit sieben Monaten in Folge. Konkurrenten wie Geely und Leapmotor greifen das Kernsegment an. Die Folge: schrumpfende Margen.
Im vergangenen Jahr fiel der Nettogewinn um 19 Prozent. Die Gewinnmarge sank auf 4,1 Prozent. Analysten der Citigroup befürchten nun Schlimmeres. Sie schätzen das inländische Autogeschäft im Auftaktquartal als defizitär ein.
Technik für die Masse, Fokus auf das Ausland
Auf der Messe in Peking steuert BYD gegen. Der Konzern bringt seine Schnellladetechnik in den Massenmarkt. Der neue Yuan Plus lädt den Akku in neun Minuten fast vollständig auf. Parallel dazu baut das Unternehmen sein Ladenetz massiv aus. Bis Ende 2026 plant BYD rund 20.000 Stationen in China.
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Die eigentliche Stütze des Geschäfts ist der Export. Im ersten Quartal machten Auslandslieferungen bereits 40 Prozent der Verkäufe aus. Nach einem starken Vorjahr erhöht das Management nun die Ziele. BYD will im laufenden Jahr 1,5 Millionen Fahrzeuge exportieren.
Analysten bleiben optimistisch
Die Börse reagiert gemischt auf diese Zweiteilung. Die in Hongkong gelisteten Aktien schlossen am Freitag bei gut 110 Hongkong-Dollar. Die meisten Analysten raten weiterhin zum Kauf. Sie sehen das Kursziel zwischen 127 und 137 Hongkong-Dollar.
Diese Spanne spiegelt den aktuellen Spagat wider. BYD verteidigt Marktanteile in China über den Preis. Im Ausland locken höhere Margen. Die morgige Vorstandssitzung in Shenzhen liefert die ersten harten Fakten für das laufende Jahr. Dann wird klar, wie teuer der inländische Preiskampf wirklich ist.
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