Rekordzahlen im Export, aber ein massiver Gewinneinbruch im Heimatmarkt. Bei BYD klaffen Anspruch und Realität derzeit weit auseinander. Nun sucht der chinesische Autobauer den direkten Weg nach Europa. Ein deutsches Traditionswerk steht dabei im Fokus.
Produktion in Dresden als Ausweg
BYD führt erste Gespräche mit Volkswagen über die „Gläserne Manufaktur“. Das Werk in Dresden baut seit Ende 2025 keine Autos mehr. Der Plan: BYD nutzt die halbe Produktionsfläche für die Montage von Elektroautos. Der Rest bleibt ein Forschungszentrum des Landes Sachsen.
Das Ziel: Strafzölle umgehen. Aktuell zahlt BYD 27 Prozent Abgaben auf in China gebaute Elektroautos. Eine lokale Fertigung spart diese Kosten. Obendrein erhofft sich der Konzern einen Vertrauensvorschuss durch das Label „Made in Germany“.
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Export boomt, Heimatmarkt schwächelt
Der Schritt nach Europa kommt zur rechten Zeit. Im April 2026 verkaufte BYD im Ausland rund 134.500 Fahrzeuge. Das entspricht einem Plus von 71 Prozent zum Vorjahr.
Das Auslandsgeschäft treibt das Wachstum. In China kühlt die Nachfrage indes spürbar ab. Der Inlandsabsatz fiel im April um fast 16 Prozent auf gut 321.000 Fahrzeuge. Dieser Trend hält nun seit acht Monaten an.
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Preiskampf drückt auf die Marge
Die Schwäche im Heimatmarkt hinterlässt tiefe Spuren in der Bilanz. Im ersten Quartal 2026 brach der Nettogewinn um 55 Prozent ein. Er fiel auf umgerechnet 599 Millionen US-Dollar.
Der Umsatz sank parallel dazu spürbar. Ein harter Preiskampf in China und steigende Hardwarekosten belasten die Margen. BYD reagiert bereits. Seit Mai kostet das Fahrassistenzsystem „DiPilot“ in der Laser-Version rund 20 Prozent mehr.
Ausblick bleibt ambitioniert
Trotz des Gegenwinds hält das Management an seinen Jahreszielen fest. BYD will 2026 insgesamt 1,5 Millionen Fahrzeuge im Ausland verkaufen. Neue Premium-Modelle wie die Limousine „Seal 08“ sollen Kunden anlocken. Parallel dazu baut der Konzern sein Ladenetz in China massiv aus. Bis Jahresende sollen 20.000 eigene Stationen den heimischen Absatz wieder ankurbeln.
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