Der französische Leitindex CAC 40 ist am Montagmorgen unter massiven Verkaufsdruck geraten. Mit einem Minus von 1,54% auf 8.131,94 Punkte verzeichnete der Index deutliche Verluste. Die Ursache: US-Präsident Donald Trump kündigte neue Strafzölle gegen mehrere europäische Länder an – darunter auch Frankreich.
Ab dem 1. Februar sollen Waren aus Frankreich, Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, den Niederlanden, Finnland und Großbritannien mit einem zusätzlichen 10-prozentigen Zoll belegt werden. Sollte bis zum 1. Juni keine Einigung erzielt werden, droht Trump mit einer Erhöhung auf 25%. Diese Ankündigung erfolgte im Kontext seiner Forderung, Grönland kaufen zu wollen – eine Eskalation, die die Märkte kalt erwischte.
Luxusgüter und Halbleiter besonders hart getroffen
Die Verliererliste im CAC 40 liest sich wie ein Who’s Who der französischen Wirtschaft. STMicroElectronics stürzte um 4,3% ab und war damit der größte Verlierer im Index. Der Luxussektor wurde ebenfalls hart getroffen: LVMH verlor knapp 4%, Hermes International büßte 3,1% ein, und Kering gab 2,7% nach.
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Auch andere Schwergewichte konnten sich dem Abwärtssog nicht entziehen. Renault, Capgemini, Saint Gobain und Dassault Systemes verzeichneten Verluste zwischen 2% und 2,7%. Pernod Ricard und Schneider Electric rutschten jeweils um knapp 2% ab. Selbst defensive Werte wie BNP Paribas, Sanofi und TotalEnergies mussten deutliche Abgaben hinnehmen.
Wenige Lichtblicke im Gesamtmarkt
Gegen den Trend stemmen konnten sich nur wenige Titel. Thales kletterte um mehr als 3%, nachdem der Rüstungskonzern seine Gewinnprognose für 2025 bestätigt hatte. Orange legte um 2,3% zu, während Euronex, Safran und Carrefour moderate Gewinne zwischen 0,4% und 0,8% verbuchen konnten.
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Die EU erwägt unterdessen Vergeltungsmaßnahmen. Berichten zufolge stehen Strafzölle auf US-Waren im Wert von 93 Milliarden Euro im Raum, alternativ könnte der Zugang amerikanischer Unternehmen zum europäischen Binnenmarkt eingeschränkt werden. ING-Ökonomen warnen, dass die Begründung für höhere Zölle nun noch politischer und weniger ökonomisch sei als in der ersten Jahreshälfte 2025.
Der Start in die Woche mit dem Weltwirtschaftsforum in Davos hätte kaum düsterer ausfallen können. Die Unsicherheit über den weiteren Handelskurs der USA bleibt der bestimmende Faktor für die europäischen Märkte.
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