Cameco hat sich von den Tiefständen der vergangenen Wochen erholt und notiert wieder um die 109 US-Dollar. Der Kursrückgang Mitte März war weniger ein unternehmensinternes Problem als ein sektorweites Phänomen: Nachdem der Uranspot-Preis nach einem starken Jahresauftakt 2026 nachgab, kam es bei urannahen Aktien zu Gewinnmitnahmen — Cameco traf es am 20. März mit einem Minus von 4,1%.
Was der Jahresabschluss zeigt
Parallel zur Kurserholung haben Investoren die frisch eingereichten Jahresunterlagen für 2025 verdaut. Cameco legte seinen Jahresbericht bei der US-Börsenaufsicht SEC vor, inklusive geprüfter Finanzberichte und Managementanalyse. Die Zahlen für das vierte Quartal hatten bereits im Februar positiv überrascht: Der Gewinn je Aktie lag bei 0,36 US-Dollar — sieben Cent über der Konsensschätzung. Der Umsatz von 874,6 Millionen US-Dollar übertraf die Erwartungen von 782,1 Millionen US-Dollar deutlich.
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Für 2026 plant Cameco Uranlieferungen von 29 bis 32 Millionen Pfund, nach 33 Millionen Pfund im Vorjahr. Diese moderate Volumenreduktion hatte die Stimmung im Vorfeld des März-Rücksetzers belastet.
Analysten bleiben konstruktiv
Trotz der jüngsten Volatilität hält die Analystenunterstützung. Dreizehn Häuser empfehlen die Aktie zum Kauf, zwei mit „Halten“. Die Kursziele reichen von 131 US-Dollar (Goldman Sachs, Februar 2026) bis 202 US-Dollar — letzteres von der Canadian Imperial Bank of Commerce, die ihr Ziel Anfang März deutlich angehoben hat. GLJ Research erhöhte sein Kursziel im Februar auf 171,20 US-Dollar, RBC Capital setzte es auf 160 US-Dollar.
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Gemessen am Zwölf-Monats-Hoch von 135,24 US-Dollar notiert die Aktie aktuell rund 24% darunter — für Analysten offenbar kein Grund zur Besorgnis.
Nächste Termine im Blick
Am 2. April 2026 veröffentlicht Cameco den Proxy-Bericht für die Hauptversammlung am 7. Mai 2026. Aktionäre, die zum Stichtag 9. März 2026 registriert waren, sind stimmberechtigt. Zugleich wird das Unternehmen seinen Modern Slavery Report gemäß kanadischem Recht veröffentlichen. Die Hauptversammlung dürfte auch Gelegenheit bieten, die Lieferstrategie für 2026 und die mittelfristige Positionierung im Uranmarkt zu konkretisieren.
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