Canamera Energy Metals drückt aufs Tempo. Nach einer Finanzspritze von über zehn Millionen Dollar startet der Explorer eine breit angelegte Bohroffensive. Das Ziel: Seltene Erden und Uran in Nord- und Südamerika.
Das frische Kapital floss innerhalb der letzten vier Monate in die Kassen. Damit finanziert das Unternehmen nun sieben aktive Projekte parallel. In Brasilien laufen bereits Bohrungen, während in Colorado geophysikalische Modelle entstehen. In Kanada stehen derweil Vermessungen und Berichte auf der Agenda.
Offensive auf sieben Projekten
Besonders im Fokus steht das São Sepé-Projekt in Brasilien. Dort vermuten Geologen Seltene Erden in ionischen Adsorptionstonen. Parallel dazu nutzt das Management am kanadischen Schryburt Lake eine KI-Plattform. Diese Software soll die Bohrplanung für das Niob-Projekt optimieren.
An der Börse herrscht trotz der operativen Nachrichten Katerstimmung. Die Aktie markierte zuletzt bei 0,19 Euro ein neues Jahrestief. Damit hat das Papier seit dem 52-Wochen-Hoch im Januar über 70 Prozent an Wert verloren. Allein im vergangenen Monat gab der Kurs um rund 37 Prozent nach.
Kurssturz am Jahrestief
Die Strategie ist klar: Canamera will durch einen konstanten Nachrichtenfluss das Vertrauen zurückgewinnen. Das Management weitete das Bohrprogramm bei Turvolândia bereits um 20 Prozent aus. Gute Analyseergebnisse gaben hier den Ausschlag für die Beschleunigung.
Die kommenden Wochen entscheiden über den Erfolg der Strategie. In Kanada steht die erste Phase eines Bohrprogramms für 1,5 Millionen kanadische Dollar an. Anleger blicken nun auf die ersten Ergebnisse der KI-gestützten Bohrungen am Schryburt Lake.
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