Für Aktionäre von Canopy Growth braut sich derzeit ein gefährlicher Sturm zusammen. Neben einem schwachen charttechnischen Bild belasten geopolitische Spannungen und ein korrigierender Gesamtmarkt die Stimmung. Gleichzeitig drohen in den USA drastische regulatorische Einschnitte, die das ohnehin fragile Geschäftsumfeld weiter unter Druck setzen.
Makroökonomie trifft auf schwache Charttechnik
Der gestrige Handelstag verdeutlichte die Flucht der Anleger aus riskanten Anlageklassen. Ausgelöst durch geopolitische Spannungen in der Straße von Hormus schoss der Ölpreis für die Sorte Brent auf über 103 US-Dollar pro Barrel. Parallel kletterten die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 4,43 Prozent. Dieser Zinsdruck schickte den technologielastigen Nasdaq um 2,4 Prozent in die Tiefe und zog wachstumsorientierte Sektoren mit nach unten.
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Canopy Growth kann sich diesem Abwärtssog nicht entziehen. Das Papier notiert mittlerweile deutlich unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten, einschließlich der 200-Tage-Linie bei 1,25 US-Dollar. Analysten der Traders Union sehen aufgrund des anhaltenden Verkaufsdrucks für die kommenden Handelstage lediglich eine enge Spanne zwischen 0,90 und 1,02 US-Dollar. Das kurzfristige Erholungspotenzial schätzen die Experten als gering ein.
Harte Einschnitte in den Bundesstaaten
Als wäre das makroökonomische Umfeld nicht herausfordernd genug, verschärft sich auch die regulatorische Lage in den Vereinigten Staaten. In Texas tritt am 31. März eine neue Richtlinie in Kraft, die weitreichende Folgen für die Branche haben dürfte. Der Bundesstaat verbietet rauchbares THCa und erhöht die Lizenzgebühren für Hersteller drastisch von 258 auf 10.000 US-Dollar. Branchenvertreter warnen bereits vor massiven Umsatzeinbußen durch diese Maßnahmen.
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Wie komplex der US-Markt bleibt, zeigt auch ein aktueller Schlag der Behörden in South Carolina. Bei der „Operation Ganjapreneur“ beschlagnahmten Ermittler illegale Produkte im Wert von rund 77 Millionen US-Dollar. Solche Vorfälle unterstreichen den anhaltenden und kostspieligen Konkurrenzkampf zwischen lizenzierten Unternehmen und dem Schwarzmarkt.
Mit einem Kurs nahe der Marke von 1,00 US-Dollar steht die Aktie nun an einer kritischen Schwelle. Fällt der Titel unter die Unterstützung bei 0,90 US-Dollar, drohen weitere technische Anschlussverkäufe. Die kurzfristige Entwicklung hängt nun maßgeblich davon ab, ob sich die Zinsängste am breiten Markt legen und wie die Branche die neuen regulatorischen Hürden in Texas operativ bewältigt.
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