Canopy Growth erlebt an der Börse gerade einen Realitätscheck. Während die politische Neuausrichtung in den USA auf die Zielgerade einbiegt, schickten Marktteilnehmer das Papier zuletzt um fast 11 Prozent in den Keller.
Warten auf das Justizministerium
Der jüngste Kursrutsch auf 1,16 US-Dollar unterbricht eine massive Rallye. Seit den Tiefständen im November hatte der Wert um 90 Prozent zugelegt. Treiber dieser Fantasie bleibt die US-Politik. Nach dem historischen Dekret von Präsident Donald Trump im Dezember 2025 hat die Neueinstufung von Marihuana in die Kategorie „Schedule III“ nun die finale administrative Phase erreicht. Das Justizministerium arbeitet die letzten regulatorischen Schritte ab.
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Eine Herabstufung würde die wirtschaftlichen Realitäten der Branche auf den Kopf stellen. Fällt die restriktive Steuerregel „Section 280E“ weg, müssen US-Unternehmen ihre Abgaben künftig nicht mehr auf den Brutto-, sondern auf den Nettoumsatz berechnen. Parallel dazu dürften sich Banken und Zahlungsdienstleister wieder stärker in den Sektor wagen. Interstate-Handel und ein bundesweiter Freizeitmarkt bleiben unter Bundesrecht allerdings weiterhin illegal.
Kanadisches Kerngeschäft schrumpft Verluste
Abseits der US-Hoffnungen ordnet Canopy Growth sein Heimatgeschäft neu. Im März 2026 schloss der Konzern die Übernahme von MTL Cannabis ab und formte damit Kanadas umsatzstärksten Anbieter für medizinisches Marihuana. Das Management kalkuliert mit Synergieeffekten von rund 10 Millionen US-Dollar innerhalb der nächsten 18 Monate.
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Die jüngsten Zahlen aus dem dritten Geschäftsquartal untermauern diesen Konsolidierungskurs. Bei einem konsolidierten Nettoumsatz von 75 Millionen US-Dollar schrumpfte der bereinigte EBITDA-Verlust auf nur noch 3 Millionen US-Dollar zusammen. Das reine Cannabis-Geschäft steuerte 52 Millionen US-Dollar zu den Erlösen bei.
Im Geschäftsjahr 2027 peilt das kombinierte Unternehmen nun ein positives bereinigtes EBITDA an. Analysten rechnen für die anstehenden Quartalsergebnisse mit einer Ergebnisverbesserung von fast 94 Prozent. Das Tempo des US-Justizministeriums bei der finalen Regelung bleibt damit der harte Taktgeber für die Kursentwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2026.
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