Cardano: Hoskinson macht Ernst!

Cardano-Gründer Charles Hoskinson kritisiert das Geschäftsmodell von Ripple scharf und grenzt es von seinem eigenen Privacy-Netzwerk Midnight ab. Gleichzeitig stehen ein wichtiges Protokoll-Update und potenzielle ETF-Zulassungen bevor.

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Kurz & knapp:
  • Scharfe Kritik von Hoskinson am XRP-Geschäftsmodell
  • Midnight-Netzwerk setzt auf direkte Token-Nutzen-Verknüpfung
  • Wichtiges Protokoll-Update für Cardano Ende Juni geplant
  • Potenzielle ADA-ETF-Zulassung könnte im Herbst folgen

Charles Hoskinson hat die Krypto-Community mit einem ungewöhnlich scharfen Vergleich aufgeschreckt: XRP sei ähnlich wie Tether strukturiert — Ripple verkaufe Token, um das eigene Geschäft zu finanzieren, während Halter leer ausgehen. Die Aussage zieht klare Grenzen zwischen Cardanos neuem Privacy-Netzwerk Midnight und dem XRP-Modell.

Midnight gegen XRP: Ein Grundsatzstreit

Hoskinson argumentiert, dass XRP-Halter keinen echten Anteil am Ripple-Geschäft haben. Das Unternehmen nutze Token-Verkäufe, um Investitionen und Akquisitionen zu finanzieren — ohne dass Halter davon profitieren. Sein eigenes Midnight-Netzwerk funktioniere anders: Wer NIGHT hält, generiert automatisch DUST für private Transaktionen. Token-Besitz und Netzwerknutzen sind direkt verknüpft.

Die Aussagen haben die XRP-Community erwartungsgemäß aufgebracht. Bemerkenswert dabei: Hoskinson betonte gleichzeitig, dass die geplante XRP-Integration in Cardanos DeFi-Ökosystem weiterhin auf Kurs bleibt. Ein dezentrales Netzwerk dürfe sich von Kritik an einzelnen Personen nicht erschüttern lassen.

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Technisch und regulatorisch auf Kurs

Auf der Entwicklungsseite läuft es rund. Das Cardano-Team bestätigte, dass das Protocol-11-Upgrade — intern „van Rossem Hard Fork“ genannt — Ende Juni 2026 auf dem Mainnet live gehen soll. Ein zuvor entdeckter Speicherfehler im Node-Pre-Release, der rund 6 GB zusätzlichen RAM verursachte, wurde mit Version 10.7.1 behoben. Das Upgrade bringt neue kryptografische Funktionen für Smart Contracts, ohne bestehende Verträge zu beeinträchtigen.

Institutionell baut sich Druck auf. CME-Futures auf ADA starteten im Februar 2026 — damit läuft die regulatorisch vorgeschriebene Sechsmonatsfrist, die vor einer Spot-ETF-Zulassung erfüllt sein muss. Grayscale, 21Shares und Canary Capital haben bereits entsprechende Anträge eingereicht. Das früheste Zulassungsfenster öffnet sich rund um den August 2026.

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Kurs hinkt den Entwicklungen hinterher

Trotz dieser Fortschritte zeigt der Kurs wenig Reaktion. ADA notiert bei rund 0,25 USD — knapp 60 Prozent unter dem Niveau vor zwölf Monaten und weit vom 52-Wochen-Hoch bei 0,96 USD entfernt. Das On-Chain-Bild ist dabei interessanter als der Preis vermuten lässt: Wallets mit mindestens zehn Millionen ADA erreichten Anfang April ein Viermonatshoch von 424 Adressen. Diese Großhalter akkumulierten zuletzt rund 819 Millionen ADA — ein klares Signal, dass zumindest ein Teil des Marktes die aktuelle Schwäche als Einstiegsgelegenheit wertet.

Ob der Kurs bis zur ETF-Entscheidung im Herbst aufholt, hängt auch davon ab, wie schnell die Emittenten ihre Registrierungsunterlagen abschließen — wer bis August wartet, riskiert eine Verzögerung um weitere Monate.

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