Das schwedische Logistikimmobilienunternehmen Catena hat am Donnerstag den Abschluss seiner bisher größten Akquisition bekanntgegeben. Für rund 8,8 Milliarden Schwedische Kronen übernimmt der Konzern ein Portfolio von 20 Immobilien in Schweden, Dänemark und Finnland von Urban Partners. Die Transaktion markiert gleichzeitig den Markteintritt in Finnland.
Das erworbene Portfolio umfasst eine vermietbare Fläche von insgesamt 612.000 Quadratmetern auf einem Grundstücksareal von über 1,3 Millionen Quadratmetern. Rund 70.000 Quadratmeter davon bestehen aus Baurechten. Die Finanzierung erfolgt über interne Mittel und externe Kreditfazilitäten, wobei die Beleihungsquote von aktuell 39 Prozent auf etwa 44 Prozent steigen dürfte.
Solide Vermietung mit langfristigen Verträgen
Die Auslastung des erworbenen Portfolios liegt bei beachtlichen 96,5 Prozent. Zu den Mietern zählen namhafte Unternehmen wie Dagab, Dahl und Tokmanni. Die durchschnittliche Mietvertragslaufzeit beträgt rund elf Jahre. Bei vollständiger Vermietung wird mit einem jährlichen Nettobetriebsergebnis von circa 483 Millionen Schwedischen Kronen gerechnet.
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Regional verteilt sich die Akquisition auf schwedische Objekte im Wert von 6,45 Milliarden Kronen mit 444.000 Quadratmetern Fläche, eine dänische Immobilie für 250 Millionen Kronen mit 15.500 Quadratmetern sowie finnische Objekte für 2,1 Milliarden Kronen mit 152.500 Quadratmetern. Der Übertragungsstichtag ist auf den 1. April 2026 festgelegt.
Geschäftszahlen überzeugen weitgehend
Am heutigen Freitag legte Catena zudem die Zahlen für das Gesamtjahr 2025 vor. Die Mieteinnahmen stiegen um 21 Prozent auf 2.651 Millionen Kronen, das Nettobetriebsergebnis legte um 23 Prozent auf 1.789 Millionen Kronen zu. Der Gewinn aus der Immobilienverwaltung wuchs um 28 Prozent auf 1.613 Millionen Kronen.
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Der Gewinn je Aktie aus der Immobilienverwaltung erhöhte sich um 18 Prozent auf 26,72 Kronen und lag damit einen Prozentpunkt über den Analystenerwartungen. Die EPRA-Erträge je Aktie beliefen sich auf 25,62 Kronen, was einem Anstieg von 20 Prozent entspricht. Die Auslastungsquote blieb mit 96,7 Prozent stabil.
Die Immobilienwerte stiegen auf vergleichbarer Basis um 1,1 Prozent. Der Zinsdeckungsgrad lag unverändert bei 3,9, das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA bei 7,8. Die durchschnittlichen Fremdkapitalkosten betrugen 3,2 Prozent.
Der Vorstand schlägt eine Dividende von 9,50 Kronen je Aktie vor, nach 9,00 Kronen im Vorjahr. Dies entspricht einer Erhöhung um 5,6 Prozent, liegt jedoch sechs Prozent unter den Markterwartungen. Die Ausschüttung soll in zwei Raten zu je 4,75 Kronen erfolgen.
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