Der weltgrößte Batteriehersteller CATL hat mit seinen Ergebnissen für das abgelaufene Jahr 2025 ein klares Zeichen gesetzt. Während der Absatz von reinen Elektroautos mancherorts stottert, profitiert der chinesische Konzern von seiner breiten Aufstellung. Neben dem klassischen Autobatterie-Geschäft entpuppt sich vor allem die Energiespeicherung als neuer, hochprofitabler Wachstumsmotor.
Effizienz treibt die Margen
Der Umsatz stieg 2025 um 17 Prozent auf 423,7 Milliarden Renminbi (RMB). Bemerkenswert ist die Entwicklung unter dem Strich: Der Nettogewinn kletterte überproportional um 42 Prozent auf 72,2 Milliarden RMB. Verantwortlich für diesen Sprung ist eine hohe operative Effizienz, die sich in einer Bruttomarge von knapp 24 Prozent im Batteriegeschäft niederschlägt. Besonders lukrativ erweist sich das Auslandsgeschäft, wo die Margen sogar bei über 31 Prozent liegen. Die starke fundamentale Entwicklung stützt den Aufwärtstrend der Aktie, die nach einem Kursplus von gut elf Prozent in den vergangenen sieben Tagen bei 397 Yuan notiert und sich spürbar ihrem 52-Wochen-Hoch nähert.
KI-Boom befeuert neues Kernsegment
Mit einem globalen Marktanteil von 39,2 Prozent bleibt CATL das neunte Jahr in Folge unangefochten die Nummer eins bei Antriebsbatterien. Das dynamischste Wachstum liefert mittlerweile allerdings ein anderer Bereich. Die Auslieferungen von Energiespeichersystemen schossen im Jahresvergleich um mehr als 160 Prozent in die Höhe. Dieser Boom ist eine direkte Folge des weltweit steigenden Energiebedarfs durch neue KI-Rechenzentren sowie der notwendigen Netzintegration von erneuerbaren Energien.
Globale Expansion und neue Technologien
Um die Abhängigkeit vom Heimatmarkt weiter zu verringern, forciert das Management die internationale Präsenz. Derzeit zieht das Unternehmen große Produktionsstätten in Deutschland und Ungarn hoch. Ende 2026 soll zudem ein neues Werk in Indonesien die Fertigung aufnehmen. Parallel fließen Milliarden in die Forschung. Allein 2025 investierte der Konzern 22,1 Milliarden RMB in die Entwicklung neuer Produkte wie der extrem schnell ladenden Shenxing-Batterie.
Im laufenden Jahr 2026 steht nun die breitere kommerzielle Einführung von Natrium-Ionen-Batterien für Pkw und Batteriewechselsysteme auf der Agenda. Gepaart mit dem Ausbau der Recycling-Kapazitäten – im Vorjahr wurden bereits 210.000 Tonnen Altbatterien verarbeitet und daraus 24.000 Tonnen Lithiumsalze zurückgewonnen – positioniert sich das Unternehmen zunehmend als integrierter Technologiekonzern entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
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