CATL hat heute in Melbourne drei Absichtserklärungen mit Hitachi Energy, EPEC Group und UNSW Sydney unterzeichnet. Sie betreffen Projektabwicklung, Netzanschluss und Qualifizierung. Parallel stellte das Unternehmen auf der All-Energy Australia sein Batteriespeichersystem TENER+ mit einer Kapazität von 9 MWh weltweit vor.

Zusammenarbeit für Australien und Asien-Pazifik

Medienberichten zufolge sehen CATL und Hitachi Energy in einer separaten Absichtserklärung ein integriertes Angebot aus Batteriespeichern und Leistungsumwandlung vor. Es soll sich an Australien und die Asien-Pazifik-Region richten. Die Vereinbarung beschreibt damit ein geplantes gemeinsames Angebot, keinen bereits vollzogenen Projektauftrag.

Auch beim Batteriewechsel baut CATL seine Zusammenarbeit mit Partnern aus. Am 22. Oktober vertiefte das Unternehmen die Partnerschaft mit der BAIC Group. BAIC plant, kompatible Modelle mehrerer Marken an das Choco-Swap-Netz von CATL anzubinden. Zudem will BAIC sein Händlernetz für den Aufbau von Wechselstationen öffnen.

Ergebnisenttäuschung und gesenkte Analystenziele

Die Kooperationen folgen auf enttäuschende Quartalszahlen. Wie Reuters am 21. Oktober berichtete, stieg CATLs Umsatz im dritten Quartal 2026 auf 165,2 Milliarden Yuan. Das entsprach einem Zuwachs von 58,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Nettogewinn legte um 14,5 Prozent auf 21,25 Milliarden Yuan zu. Beide Kennzahlen verfehlten die Analystenerwartungen. Reuters führte das langsamere Gewinnwachstum auf einen intensiveren Wettbewerb bei Batterien und schwächere chinesische Autoverkäufe zurück.

JPMorgan stufte die H-Aktien am 21. Oktober von „Übergewichten“ auf „Neutral“ herab. Das Kursziel sank von HK$725 auf HK$500. Das Haus begründete den Schritt mit einer schneller als erwarteten Verschlechterung der Branchenprofitabilität und einer Neuverteilung der Gewinne entlang der Lieferkette für Elektrofahrzeuge.