CATL erwartet für 2027 die Produktion vollständig festkörperbasierter Batterien in kleinen Serien. Das teilte das Unternehmen am Dienstag Anlegern auf der interaktiven Plattform der Shenzhen Stock Exchange mit. Zugleich betonte CATL, an der Forschung und Entwicklung dieser Batterietechnologie festzuhalten.
Kleine Serien als nächster Produktionsschritt
Die Erwartung bezieht sich ausdrücklich auf kleine Produktionsserien, nicht auf eine breite Massenfertigung. Einen weiteren Entwicklungsschwerpunkt setzt CATL beim Batteriewechsel: Gemeinsam mit Yinwang Intelligent Technologies und seiner Batteriewechsel-Tochter vereinbarte das Unternehmen am 19. Oktober, ein intelligentes System für den Austausch von Elektroautobatterien zu entwickeln.
Mit der Beijing Automotive Group schloss CATL am 22. Oktober eine Vereinbarung zur Entwicklung eines Batteriewechselsystems. Laut der Zeitung The Business Times soll dieses eine Million Fahrzeuge bedienen können.
Dafür will BAIC kompatible Modelle in das Choco-Swap-Netz von CATL einbringen. Außerdem soll das Händlernetz von BAIC den Aufbau der Wechselstationen unterstützen.
Wechselstationen für schwere Lastwagen
Für schwere Lastwagen stellte CATL am 20. Oktober seine Batterieplattform Tianxing II vor. Nach Unternehmensangaben kann das Qiji-System eine Lastwagenbatterie in etwa fünf Minuten austauschen.
CATL strebt in China bis Ende 2026 insgesamt 900 Wechselstationen für schwere Lastwagen an. Bis 2027 sollen es 2.000 sein; längerfristig nennt das Unternehmen ein Ziel von 10.000 Stationen.
Eine weitere Kooperation vereinbarte CATL am 21. Oktober mit der Shaanxi Transportation Holding Group. Sie umfasst Batteriewechsel-Infrastruktur für schwere Lastwagen sowie Solaranlagen mit Speichern und Ladeeinrichtungen entlang von Autobahnen. Zum vereinbarten Umfang gehören nach Unternehmensangaben außerdem Dienstleistungen über den Lebenszyklus von Batterien und deren Recycling.
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