Solid-State-Batterien gelten als die nächste große Revolution im Energiespeichermarkt. Doch nach Einschätzung von Professor Ouyang Minggao der Tsinghua-Universität könnte es bis zu zehn Jahre dauern, bis diese Technologie auch nur einen Marktanteil von einem Prozent erreicht. Für den weltgrößten Batteriehersteller CATL bedeutet das: Die Uhr tickt langsamer als gedacht — und das spielt dem Unternehmen in die Hände.
Warum der Technologiewandel CATL nützt
Der verzögerte Übergang zu Festkörperbatterien verschafft etablierten Herstellern, die heute die LFP- und NMC-Technologie dominieren, ein strategisches Zeitfenster. Auch GM-Vizepräsident Kurt Kelty bestätigte zuletzt, dass massentaugliche Festkörperlösungen noch Jahre entfernt seien. Die „absolute Sicherheit“ dieser Systeme sei schlicht noch nicht gewährleistet.
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Zwar plant BYD für 2027 eine Kleinserienfertigung von Festkörperzellen, und Chery will bereits 2026 und 2027 hochdichte Batterien einführen. Der breite Markteinfluss dieser Entwicklungen dürfte sich jedoch nur langsam entfalten.
Halbfeste Technologie als Zwischenschritt
Parallel zu den langfristigen Festkörperzielen gewinnen sogenannte Semi-Solid-State-Lösungen an Bedeutung. Die MG-Marke von SAIC bringt 2026 ihre „SolidCore“-Batterie für den MG4 Urban auf den europäischen Markt. Die von QingTao entwickelte Technologie arbeitet mit einem stark reduzierten Flüssigelektrolyt-Anteil von rund fünf Prozent. Ihr Vorteil liegt weniger in der Energiedichte als in der verbesserten Betriebssicherheit: Bei Temperaturen unter null Grad soll die Ladeleistung um bis zu 15 Prozent steigen.
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Dividende für SDR-Inhaber
Für Inhaber von CATL-Hinterlegungsscheinen (SDRs) an der Hongkonger Börse steht eine Bardividende von 0,0733 HKD je Anteilsschein an. Der Ex-Dividende-Tag ist auf den 10. April 2026 festgesetzt, der Record Date auf den 13. April 2026. Die Auszahlung erfolgt am 19. Mai 2026.
Die CATL-Aktie notiert aktuell rund 18 Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief vom 4. März und liegt damit komfortabel über dem 50-Tage-Durchschnitt. Solange Festkörperbatterien ein Jahrzehnt-Projekt bleiben, bleibt die Technologieführerschaft im bestehenden Batteriesegment der entscheidende Wettbewerbsvorteil.
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