Der weltweite Markt für Elektroautos kühlt spürbar ab. Während westliche Konkurrenten Fabriken schließen und Mitarbeiter entlassen, präsentiert der Batterie-Gigant CATL für das abgelaufene Jahr 2025 einen massiven Profitanstieg. Das Geheimnis dieses Erfolgs liegt nicht nur im klassischen Autogeschäft.
Rekordzahlen dank neuer Standbeine
Die in dieser Woche detailliert vorgestellten Jahreszahlen untermauern die Ausnahmestellung des Konzerns. Der Nettogewinn kletterte um 42 Prozent auf 72,2 Milliarden Renminbi (RMB), während der Umsatz um 17 Prozent zulegte. Haupttreiber für diese Entwicklung war das Geschäft mit Energiespeichern. In diesem Segment schossen die Verkäufe um 160 Prozent in die Höhe. Das Unternehmen rüstete weltweit rund 2.300 Projekte aus und schuf sich so einen Puffer, der die aktuellen Schwankungen im Pkw-Sektor hervorragend abfedert.
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Auch im Kerngeschäft behaupten die Chinesen ihre Dominanz. Mit einem Absatz von 661 Gigawattstunden kontrolliert CATL mittlerweile fast 40 Prozent des globalen Marktes für Antriebsbatterien.
Schwächelnder Gesamtmarkt
Diese Stärke ist bemerkenswert, wenn man das aktuelle Branchenumfeld betrachtet. Im Februar 2026 fielen die weltweiten Neuzulassungen von Elektroautos um 11 Prozent auf den tiefsten Stand seit Anfang 2024. Im wichtigsten Markt China brach der Absatz sogar um 32 Prozent ein, da staatliche Steuervorteile ausliefen und sich die Konsumlaune eintrübte.
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Die Folgen für die Konkurrenz sind gravierend. Während CATL Rekorde meldet, bauen Rivalen wie SK On in Nordamerika fast 1.000 Stellen ab. Andere Akteure wie 24M Technologies mussten den Betrieb komplett einstellen. An der Börse wird die Resilienz des Marktführers entsprechend honoriert. Nach einem Kursplus von knapp 12 Prozent in den vergangenen sieben Tagen notiert der Titel aktuell bei 397,00 CNY und nimmt das 52-Wochen-Hoch bei 415,60 CNY ins Visier.
Technologischer Wandel bestimmt die Zukunft
Für die kommenden Monate rücken nun technologische Verschiebungen und Rohstoffkosten in den Fokus. CATL profitiert derzeit stark vom Trend zu günstigeren LFP-Batterien (Lithiumeisenphosphat), auf die nun auch westliche Hersteller wie Ford bei neuen Modellen verstärkt setzen. Gleichzeitig erfordert die volatile Preisentwicklung bei Lithium sowie sinkende Produktionsquoten für Nickel in Indonesien ein striktes Kostenmanagement. Technologisch formiert sich zudem neue Konkurrenz: Start-ups wie Tai Lan New Energy treiben die Entwicklung von Feststoffbatterien voran und planen bereits für Herbst 2026 erste Produktionslinien.
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