CATL hat am Mittwoch mit Ampace und Octopus Energy eine Absichtserklärung zur Erkundung intelligenter Heimspeicherlösungen für Europa unterzeichnet. Vorrang haben Großbritannien, Frankreich und Spanien. Die Aktie verlor am Freitag im Umfeld einer JPMorgan-Branchenwarnung 3,7%; Medienberichte brachten den Kursdruck mit der Einschätzung zu chinesischen Batterieherstellern in Verbindung.
Partner für den europäischen Speichermarkt
Nach Angaben von CATL soll Ampace die Entwicklung und Fertigung der Zellen, des Batteriemanagementsystems und des Gesamtsystems übernehmen. Octopus Energy bringt Vertriebskanäle und Energiedienstleistungen ein. Die Vereinbarung zielt darauf, mögliche Lösungen für intelligente Energiespeicherung in europäischen Haushalten zu untersuchen.
Eine weitere Absichtserklärung hatte CATL am 27. Oktober mit INTILION geschlossen. Sie sieht vor, über fünf Jahre Energiespeichersysteme von CATL mit einem Umfang von 3 GWh einzusetzen.
Zu den vorgesehenen Märkten zählen Deutschland, die Schweiz und Österreich sowie weitere Länder. Die Anwendungen reichen von Großspeichern bis zu gewerblichen und industriellen Anlagen; die Mitteilung nennt sowohl Natrium-Ionen- als auch Lithium-Ionen-Technologien.
Kostendruck und erwartetes Lieferwachstum
JPMorgan begründete seine am Freitag berichteten niedrigeren Gewinnprognosen für chinesische Batteriehersteller mit Schwierigkeiten, Batteriesteuerkosten an Kunden weiterzugeben. Diese seien größer als erwartet. Für die CATL-H-Aktie senkte das Haus sein Kursziel von HKD440 auf HKD420 und beließ die Einstufung bei Neutral.
CATL selbst erwartet für 2026 Auslieferungen von mehr als 1.000 GWh. Das sagte Verwaltungsratschef und Vorstandschef Robin Zeng am 31. Oktober.
Daneben vereinbarte CATL am Montag eine strategische und produktbezogene Zusammenarbeit mit Blue Vector. Laut CATL soll das Unternehmen eine Luftfahrtbatterie für dessen Flugzeug SKYLA V30 entwickeln. Blue Vector ernannte CATL dabei zum exklusiven Batteriepartner.
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