CATL baut sein Produktionsnetzwerk weiter aus. Am Montag startete die vollständig im Konzernbesitz befindliche Tochtergesellschaft Chengdu Xinjin Contemporary Amperex Technology den Bau der zweiten Phase ihres Werks in Chengdu — ein Schritt, der die regionale Fertigungskapazität erheblich erweitern soll. Bis Juli 2026 soll die Anlage vollständig in Betrieb gehen und dann einen jährlichen Produktionswert von rund fünf Milliarden Yuan beisteuern.
Rekordmargen trotz Branchengegenwind
Der Baustart fällt in eine Phase außergewöhnlicher Finanzergebnisse. Im Geschäftsjahr 2025 steigerte CATL seinen Nettogewinn um 42 Prozent auf 72,2 Milliarden Yuan, der Gesamtumsatz kletterte um 17 Prozent auf 423,7 Milliarden Yuan. Bemerkenswert dabei: Die operative Gewinnmarge überstieg erstmals die 20-Prozent-Marke — und das in einem Umfeld, das von Überkapazitäten im gesamten Batteriesektor geprägt war. Mit einem Absatz von 661 GWh und einem globalen Marktanteil von 39,2 Prozent verteidigte das Unternehmen zum neunten Mal in Folge die Spitzenposition im weltweiten Batteriemarkt.
Zwei Technologien, eine Strategie
Parallel zum Kapazitätsausbau treibt CATL seine sogenannte „Dual-Star“-Strategie voran: die gleichzeitige Weiterentwicklung von Lithium-Ionen- und Natrium-Ionen-Technologie. Die Natrium-Ionen-Batterien unter der Marke Naxtra haben bereits die neue chinesische Sicherheitsnorm GB 38031-2025 erhalten und sollen 2026 in großem Maßstab eingesetzt werden. Ihr Vorteil liegt in der Unabhängigkeit von Lithiumpreisschwankungen sowie in der Betriebsfähigkeit bei Temperaturen zwischen –40°C und +70°C.
Einen weiteren Technologiepfad eröffnen Festkörperbatterien auf Sulfidbasis. Ein kürzlich beim Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) eingereichtes Patent deutet auf neue Elektrodendesigns hin, die eine Energiedichte von 500 Wh/kg erreichen sollen. Aktuell befindet sich die Technologie auf Reifegrad 4; bis 2027 peilt CATL die Stufen 7 bis 8 an — also den Übergang von Laborprototypen zu fahrzeugtauglichen Zellen.
Analysten erhöhen Kursziele
Mehrere Brokerhäuser haben ihre Kursziele am 23. März nach oben angepasst. Als Treiber nennen Analysten neben dem strikten Kostenmanagement auch CATLs Vorstoß in die sogenannte „Low-Altitude Economy“ — Batterien für Drohnen und Elektroschiffe. Hinzu kommt ein makroökonomischer Rückenwind: Steigende Energiepreise infolge von Spannungen im Nahen Osten verbessern die Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen über deren gesamte Lebensdauer. Für das Energiespeichersegment hält CATL bereits zum fünften Jahr in Folge die globale Marktführerschaft.
CATL-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CATL-Analyse vom 24. März liefert die Antwort:
Die neusten CATL-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CATL-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
CATL: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

