Zum ersten Mal seit fünf Jahren hält CATL wieder mehr als die Hälfte des chinesischen EV-Batteriemarkts. Der Marktanteil von 50,1 Prozent im ersten Quartal 2026 ist kein Zufallsergebnis — er spiegelt eine strukturelle Verschiebung wider, die den Wettbewerb auf Jahre hinaus prägen dürfte.
Rivale BYD verliert, CATL gewinnt auf breiter Front
Der Hauptkonkurrent BYD kommt im gleichen Zeitraum nur noch auf 17,5 Prozent Marktanteil — ein Rückgang von 4,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und das schwächste Ergebnis seit fünf Jahren. Hintergrund ist BYDs vollständiger Schwenk auf Lithiumeisenphosphat-Batterien (LFP), wodurch das Unternehmen das NMC-Segment praktisch kampflos aufgegeben hat.
Genau dort dominiert CATL mit einem Anteil von 81,6 Prozent nahezu unangefochten. Gleichzeitig baut der Konzern seine Position im LFP-Segment weiter aus und kommt dort auf 41 Prozent — den höchsten Wert seit vier Jahren. Diese Doppelstrategie mit zwei Batteriechemien betreibt unter den großen Herstellern nur noch CALB, was CATL strukturelle Preis- und Volumenvorteile verschafft, die Konkurrenten mit nur einer Technologie kaum ausgleichen können.
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Das Marktumfeld hilft zusätzlich: Chinas gesamte EV-Batterieproduktion wuchs in den ersten beiden Monaten 2026 um 22 Prozent auf 310 GWh — ein Rückenwind, der CATLs Anteilsgewinne noch stärker ins Gewicht fallen lässt.
Milliarden für Technologie und Expansion
Für das Geschäftsjahr 2025 meldete CATL einen Nettogewinnsprung von 42 Prozent auf 72,2 Milliarden Renminbi — erstmals mehr als zehn Milliarden US-Dollar. Davon flossen 22,1 Milliarden Renminbi direkt in Forschung und Entwicklung. Für 2026 prognostizieren Analysten einen Umsatz von 574 Milliarden CNY, was einem Wachstum von rund 36 Prozent entspräche.
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Das Kapital fließt auch in den geografischen Ausbau. Mit dem Hongkonger Börsengang im Mai 2025 — dem größten IPO in der Stadt seit vier Jahren mit einem Erlös von umgerechnet rund 4,6 Milliarden US-Dollar — finanziert CATL maßgeblich ein Batteriewerk in Debrecen, Ungarn, mit einem Investitionsvolumen von 7,3 Milliarden Euro. Hinzu kommen eine bestehende Fabrik in Thüringen sowie ein Joint Venture mit Stellantis in Spanien im Wert von 4,1 Milliarden Euro.
Nächste Technologiegeneration im Blick
Parallel zur Marktdominanz im Bestandsgeschäft treibt CATL die nächste Technologiegeneration voran. Natriumionen-Batterien sollen 2026 breiteren Einsatz in Nutzfahrzeugen und Energiespeichersystemen finden. Bei Festkörperbatterien auf Sulfidbasis, die eine Energiedichte von 500 Wh/kg erreichen sollen, deuten neue Patente und gesicherte Kupferfolienlieferungen auf konkrete Fortschritte hin.
Ein regulatorischer Meilenstein steht im Juli 2026 an: China will dann den offiziellen Standard für Festkörperbatterien veröffentlichen — ein Rahmenwerk, das den nächsten Technologiezyklus maßgeblich definieren wird. CATL dürfte dabei besser positioniert sein als die meisten Wettbewerber.
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