Cbre Aktie: Fortsetzung folgt!

CBRE übertrifft Gewinnerwartungen, doch die Aktie verliert deutlich. Grund sind Investorenängste, dass KI das Geschäftsmodell des Immobiliendienstleisters gefährden könnte.

Cbre Aktie
Kurz & knapp:
  • Überraschende Verluste trotz besserer Quartalsergebnisse
  • Investoren fürchten KI als Bedrohung für das Geschäftsmodell
  • Starker Gewinnsprung im Segment Buildings Operations
  • Analysten halten an optimistischen Kurszielen fest

Die Aktie von CBRE Group steht seit zwei Tagen unter massivem Verkaufsdruck. Innerhalb kürzester Zeit brach das Papier um über 10 Prozent ein – und das, obwohl der Immobiliendienstleister solide Quartalszahlen vorgelegt hat. Der Grund für den Ausverkauf: wachsende Sorgen über künstliche Intelligenz.

Hintergrund ist die Debatte unter Investoren, ob KI das Geschäftsmodell von Immobiliendienstleistern mittelfristig obsolet machen könnte. Morgan Stanley zeigt sich von der „Größenordnung und Geschwindigkeit“ der Bewertungskorrektur überrascht. Die Aktie ist laut InvestingPro mittlerweile in überverkauftem Terrain angekommen – ein Zeichen dafür, dass die Verkaufswelle übertrieben sein könnte.

Ergebnisse besser als befürchtet

Im vierten Quartal 2025 erzielte CBRE einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,73 Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 2,68 Dollar um 5 Cent. Der Umsatz stieg um knapp 12 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar. Hier verfehlte das Unternehmen allerdings die Erwartungen leicht – Analysten hatten mit 11,67 Milliarden Dollar gerechnet.

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Besonders stark entwickelte sich das Segment Buildings Operations & Experience mit einem Gewinnsprung von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch der Beratungsbereich Advisory Services legte mit einem Plus von 14 Prozent deutlich zu. Morgan Stanley bezeichnete das abgelaufene Jahr als „solide“ für CBRE.

Ausblick und Analystensicht

Der Ausblick auf 2026 fiel etwas vorsichtiger aus als vom Konsens erwartet, lag aber „deutlich über“ den Schätzungen von Morgan Stanley. Die Investmentbank sieht darin typischen Konservatismus des Managements – schließlich hatte CBRE seine eigenen Prognosen im vergangenen Jahr übertroffen.

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Morgan Stanley hält unverändert an der Einstufung „Overweight“ und einem Kursziel von 180 Dollar fest. Auch andere Analysten bleiben optimistisch: Barclays setzt auf 192 Dollar, Jefferies auf 187 Dollar. CBRE selbst sieht KI nicht als Bedrohung, sondern als „positiven Beitrag“ zu EBITDA-Wachstum und Effizienz.

Die Bewertungskorrektur dürfte vor allem psychologischer Natur sein. Bei einem aktuellen Kurs von rund 149 Dollar liegt das durchschnittliche Kursziel der Analysten zwischen 127 und 212 Dollar – mit deutlichem Aufwärtspotenzial zur Obergrenze.

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