Centrotherm expandiert im indischen Solarmarkt. Der Spezialmaschinenbauer aus Blaubeuren liefert die Technologie für eine neue Produktionslinie im Bundesstaat Gujarat. Damit positioniert sich das Unternehmen in einem Umfeld, das bis zum Ende des Jahrzehnts massiv in regenerative Energien investieren will.
Der Auftrag umfasst sechs Anlagen für eine 1,2-Gigawatt-Linie des Energieversorgers Celloraa Energy. Zum Einsatz kommt die neueste Generation der PECVD-Systeme zur Abscheidung von Polysilizium und Siliziumnitrid. Niedrigere Betriebskosten durch reduzierten Energie- und Gasverbrauch gaben den Ausschlag für die Technologie aus Deutschland.
Effizienzsprung in der Solarproduktion
Die Inbetriebnahme der Fabrik in Surat ist für Anfang 2027 geplant. In einer zweiten Phase soll die Kapazität auf bis zu 2,4 Gigawatt steigen. Centrotherm nutzt dabei seine langjährige Präsenz vor Ort, da die Gruppe bereits seit 2011 mit einem eigenen Serviceteam in Indien aktiv ist.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Centrotherm?
Das Unternehmen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Der Umsatz erreichte 211,1 Millionen Euro, wobei das Segment Halbleiter mit 162,8 Millionen Euro den größten Beitrag lieferte. Das internationale Geschäft in Asien bleibt mit einem Umsatzanteil von über 90 Prozent der wichtigste Pfeiler.
Finanzielle Basis und vorsichtiger Ausblick
Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 30,6 Millionen Euro. Parallel dazu verbesserte sich die Eigenkapitalquote auf 31,7 Prozent. Trotz der stabilen Bilanz rechnet der Vorstand für 2026 mit einer schwächeren Dynamik.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Centrotherm?
Die prognostizierte Gesamtleistung für das laufende Jahr bewegt sich zwischen 90 Millionen und 170 Millionen Euro. Das Konzernergebnis dürfte dabei unter dem Vorjahresniveau bleiben. Gezielte Investitionen in neue Marktsegmente wie die Batterieproduktion sollen dieses Risiko langfristig abfedern.
An der Börse wird die Entwicklung positiv quittiert. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Plus von fast 17 Prozent. Mit einem aktuellen Kurs von 11,80 Euro nähert sich das Papier dem 52-Wochen-Hoch von 12,60 Euro an.
Ein Relative-Stärke-Index (RSI) von über 83 deutet jedoch auf eine technisch überkaufte Situation hin. Die strategische Weichenstellung in Indien zielt auf das nationale Ausbauziel von 500 Gigawatt ab. Weitere Installationen der neuen Plattform an zusätzlichen Standorten sind bereits für 2027 avisiert.
Centrotherm-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Centrotherm-Analyse vom 5. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Centrotherm-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Centrotherm-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Centrotherm: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

