Die Anteilsscheine des israelischen Cybersecurity-Spezialisten gerieten am Mittwoch unter Druck, nachdem Reuters Details zu einem chinesischen Software-Bann publik machte. Der Titel rutschte zeitweise um rund ein Prozent ab – und das ausgerechnet an einem Tag, an dem das Analysehaus Stephens sein Rating auf Übergewichten anhob.
Peking zieht die Schraube an
Chinesische Behörden haben heimische Unternehmen angewiesen, auf Sicherheitssoftware von etwa einem Dutzend US-amerikanischer und israelischer Hersteller zu verzichten. Neben Check Point traf die Maßnahme auch Branchengrößen wie Palo Alto Networks, Fortinet und das zu Broadcom gehörende VMware. Die Anordnung erging in den vergangenen Tagen, wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen bestätigten.
Der offizielle Grund: Sorgen um die nationale Sicherheit. Pekings Regulierer befürchten, dass ausländische Cybersecurity-Tools sensible Daten sammeln und ins Ausland übermitteln könnten. Die Cyberspace Administration of China sowie das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie äußerten sich bis Redaktionsschluss nicht zu den Vorwürfen.
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Ersatz statt Einkauf
Die Entwicklung fügt sich nahtlos in Chinas Strategie ein, westliche Technologie systematisch durch heimische Alternativen zu ersetzen. Während der Fokus bislang auf Halbleitern und Künstlicher Intelligenz lag, weitet Peking den Substitutionskurs nun auf Sicherheitssoftware aus. Chinesische Analysten verweisen auf wachsende Bedenken der Regierung, ausländische Ausrüstung könnte von fremden Mächten gehackt werden.
Wie viele chinesische Firmen die Direktive tatsächlich erhielten, blieb zunächst unklar. Der Vorfall unterstreicht jedoch die angespannten Technologie- und Handelsbeziehungen zwischen Washington und Peking.
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Stephens sieht Wachstumskurs bestätigt
Ausgerechnet am selben Tag hob Stephens sein Rating für Check Point von Gleichgewichten auf Übergewichten an und schraubte das Kursziel von 225 auf 240 Dollar nach oben. Die Analysten begründeten den Schritt mit verbesserter Sichtbarkeit auf einen Wachstumsalgorithmus, der niedrige zweistellige Zuwachsraten bis 2026 stützen soll.
Als potenzielle Katalysatoren nannte Stephens strategische und vertriebliche Umstellungen unter dem neuen CEO sowie anhaltende Stärke in aufstrebenden Geschäftsfeldern. Besonders die SASE-Lösung (Secure Access Service Edge) des Unternehmens sei zunehmend enterprise-fähig. Preiserhöhungen könnten zusätzlichen Schwung bringen.
Die Analysten erwarten, dass Check Point künftig „bescheiden Profitabilität gegen Wachstum tauscht“ – eine strategische Neuausrichtung, die das Haus positiv bewertet. Bei einer Marktkapitalisierung von 20 Milliarden Dollar und einem KGV von 20,46 liegt die Bewertung leicht unter dem fairen Wert, während das PEG-Verhältnis von 0,8 auf eine attraktive Relation zum erwarteten Wachstum hinweist.
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