Der US-Energiekonzern sichert sich vier Explorationsgebiete im östlichen Mittelmeer. Die heute unterzeichneten Pachtverträge mit der griechischen Regierung verschaffen Chevron Zugang zu bislang unerforschten Offshore-Zonen südlich von Kreta und der Peloponnes-Halbinsel.
Das Konsortium besteht aus vier niederländischen Chevron-Tochtergesellschaften, die einen 70-prozentigen Operatoranteil halten, sowie dem griechischen Partner Helleniq Energy mit 30 Prozent. Die Vereinbarung bedarf noch der Ratifizierung durch das griechische Parlament.
Seismische Programme starten
In der ersten Phase führt das Konsortium 2D- und 3D-seismische Erkundungsarbeiten durch. Ziel ist die Bewertung des Kohlenwasserstoffpotenzials in den vier Blöcken: South Crete 1, South Crete 2, South of Peloponnese und Block A2. Die Vergabe erfolgte nach einer internationalen Ausschreibung, die Athen 2025 gestartet hatte.
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Kevin McLachlan, Vizepräsident für Exploration bei Chevron, betont die strategische Bedeutung: Die Region biete Chancen zur Portfolio-Stärkung. Der Konzern verfügt bereits über zwei produzierende Gasfelder vor Israel sowie das Aphrodite-Gasfeld vor Zyprus, das sich derzeit in der Entwicklung befindet. In Ägypten operiert Chevron zwei Explorationsblöcke und beteiligt sich an einem Joint Venture im Mittelmeer.
Politischer Kontext entscheidend
Der Deal fügt sich in die energiepolitische Neuausrichtung ein. Die EU will bis Ende 2027 weitgehend unabhängig von russischem Erdgas werden – ein Ziel, das die Suche nach alternativen Quellen beschleunigt. Washington treibt parallel seine Präsenz in der Region voran, sowohl durch Beteiligungen an Förderprojekten als auch durch LNG-Lieferungen nach Europa.
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Chevron baut seine Mittelmeer-Position systematisch aus. Am 11. Februar 2026 sicherte sich der Konzern Block S4 in Libyen und unterzeichnete eine Absichtserklärung zur Evaluierung von Entwicklungs- und Explorationsmöglichkeiten im Land. Im selben Monat folgten ähnliche Vereinbarungen mit der Türkei und Syrien.
Die nächsten Monate werden zeigen, welche tatsächlichen Reserven unter den griechischen Gewässern liegen. Bis belastbare seismische Daten vorliegen, bleibt das Potenzial spekulativ. Für Chevron festigt die Vereinbarung jedoch die strategische Position in einer Region, die für die europäische Energieversorgung zunehmend an Bedeutung gewinnt.
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