Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens mit der libyschen Staatsölgesellschaft NOC setzt Chevron seinen Expansionskurs im Mittelmeerraum konsequent fort. Der Deal vom 27. März 2026 konzentriert sich auf den unerforschten Tiefseeblock NC146 vor der libyschen Küste — und die Märkte reagierten prompt positiv.
Mediterrane Wachstumsstrategie nimmt Form an
Das Memorandum of Understanding sieht eine umfassende technische Studie des Offshore-Blocks NC146 vor, der sich durch Ultratiefsee-Bedingungen auszeichnet. Ziel ist der Transfer von Explorationstechnologie und die Anwendung internationaler Best Practices, gestützt auf ermutigende geologische Indikatoren in der Region.
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Der Schritt nach Libyen ist kein Einzelereignis. Bereits im Februar 2026 hatte Chevron mit der Erschließung des onshore Sirte-Beckens begonnen. Hinzu kommen zwei produzierende Gasfelder in Israel — Leviathan und Tamar — sowie Explorationsblöcke in Griechenland und Ägypten. Bis 2030 will Chevron Gewinn und freien Cashflow aus der östlichen Mittelmeerregion verdoppeln.
Rückenwind kommt auch vom Ölpreis: Brent-Rohöl schloss am Freitag bei 105,32 Dollar je Barrel, angetrieben von Angebotssorgen im Nahen Osten. Morgan Stanley erhöhte daraufhin sein Kursziel auf 212 Dollar (zuvor 174 Dollar) und bestätigte die Einstufung „Overweight“. Mizuho zog mit einem Ziel von 217 Dollar nach.
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Betriebliche Störungen in Australien
Weniger erfreulich: In Australien kämpft Chevron mit den Folgen des Tropenzyklons Narelle, der am Freitag auf Land traf. Sowohl die Wheatstone-Plattform als auch einer der drei LNG-Züge der Gorgon-Anlage wurden vorübergehend abgeschaltet. Chevron arbeitet nach eigenen Angaben daran, die Produktion wiederaufzunehmen, sobald es die Bedingungen erlauben.
Globale Ambitionen, konkrete Ziele
Für das Gesamtjahr 2026 erwarten Analysten einen Gewinn je Aktie von rund 9,02 Dollar — ein geschätztes Plus von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Chevron selbst peilt Kosteneinsparungen von 3 bis 4 Milliarden Dollar bis Jahresende an. In den Irak führt das Unternehmen exklusive Verhandlungen über das Management des Ölfelds West Qurna 2; in Venezuela liegt die Förderung aktuell bei rund 250.000 Barrel täglich, mit Potenzial für ein Plus von 50 Prozent innerhalb der nächsten 18 bis 24 Monate — sofern die rechtlichen und fiskalischen Rahmenbedingungen klarer werden. Die Chevron-Aktie erreichte am Freitag mit 183,46 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und liegt seit Jahresbeginn rund 38 Prozent im Plus.
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